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Sexueller Missbrauch in Pariser Hort: 16 Personen in Polizeigewahrsam

Demonstration gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in Paris am Mittwoch, dem siebzehnten November 2021. (Foto: AP/Christophe Ena)
Demonstration gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in Paris am Mittwoch, 17. November 2021. (Foto: AP/Christophe Ena) Copyright  AP Photo
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Von Nina Borowski mit AFP
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Die Verdächtigen arbeiteten an der öffentlichen Kita Saint Dominique im siebten Pariser Arrondissement. Die Polizei vernimmt sie wegen Vorwürfen von Vergewaltigung bis zu als exzessiv oder gewalttätig beschriebenem Verhalten.

In Frankreich kommen die Ermittlungen zu sexueller Gewalt in der außerschulischen Betreuung in Paris voran. Am Mittwochabend verlängerte die Polizei den Gewahrsam für sechzehn Personen, die an der staatlichen Vorschule Saint Dominique im siebten Arrondissement der Hauptstadt gearbeitet haben.

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Die Verdächtigen sind zwischen achtzehn und achtundsechzig Jahre alt. Die Ermittler vernehmen sie wegen Taten, die von Vergewaltigungen bis zu als übergriffig oder gewalttätig beschriebenem Verhalten reichen.

Insgesamt prüft die Pariser Staatsanwaltschaft mögliche Übergriffe an vierundachtzig Vorschulen, rund zwanzig Grundschulen und gut zehn Kitas.

Seit Beginn des Jahres 2026 sind achtundsiebzig städtische Beschäftigte suspendiert worden, darunter einunddreißig wegen des Verdachts sexueller Gewalt.

Emmanuel Grégoire, der einen Plan zur Bekämpfung sexueller Übergriffe in der außerschulischen Betreuung im Umfang von zwanzig Millionen Euro angestoßen hat, sprach von einer "Beschleunigung der Ermittlungen".

Der Fall hat eine neue Dimension bekommen, seit die Zeitung Le Parisien an diesem Montag neue Enthüllungen veröffentlicht hat. Das Blatt berichtet, ein Betreuer, gegen den 2025 wegen sexueller Gewalt gegen drei Minderjährige an einer Pariser Schule Anklage erhoben wurde, sei bereits 2024 in Polizeigewahrsam genommen worden – wegen ähnlicher Vorwürfe an einer benachbarten Einrichtung.

Emmanuel Grégoire kündigt nun Sanktionen an, strengere Einstellungsverfahren und eine bessere Nachverfolgung der städtischen Beschäftigten.

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