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Nach Angriffen nahe Baalbek im Libanon: Rettungsdienste und Zivilschutz im Einsatz

Video. Luftangriffe im Libanon töten 18 Menschen, Bewohner fliehen aus südlichen Dörfern

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Libanon meldet am 19. Juni 18 Tote nach israelischen Luftangriffen im Süden und Osten des Landes; eine neue Friedensinitiative gerät unter Druck.

Über Dörfern wie Nabatiyeh al-Faouqa, Choukine und Kfar Sir stieg dichter Rauch auf. Nahe Baalbek meldeten Anwohner weitere Angriffe. Die Gewalt ereignete sich nur wenige Tage, nachdem die USA und der Iran ein Rahmenabkommen unterzeichnet hatten, das die Kämpfe an mehreren Fronten, darunter im Libanon, stoppen soll. Das israelische Militär berichtete zudem von getöteten Soldaten im Süden des Libanon – den ersten Verlusten dieser Art seit Bekanntgabe der Vereinbarung.

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Im Bezirk Baalbek rückten am 19. Juni Krankenwagen, Zivilschutzkräfte und Armeeeinheiten zu den Einschlagsorten aus. In der Nähe der Einschlagstellen standen beschädigte und ausgebrannte Fahrzeuge.

Weiter südlich fuhren dichte Autokolonnen über die Qasmieh-Brücke zwischen Tyrus und Sidon, als Bewohner die betroffenen Gebiete verließen. Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran eröffnet eine Verhandlungsphase von 60 Tagen. Israel und die Hisbollah gehören jedoch nicht direkt zu den Vertragsparteien. Anhaltende Gefechte könnten die diplomatischen Bemühungen schwächen und die Hoffnung auf eine umfassendere Waffenruhe in der Region weiter trüben.

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