Beim Fukagawa-Hachiman-Matsuri in Ost-Tokio am Sonntag, dem sechzehnten August, tragen Teilnehmer tragbare Schreine durch die Straßen. Helfer bespritzen sie dabei mit Eimern, Schläuchen und Wasserpistolen.
Die Aufnahmen zeigen Menschenmassen, die die Träger durchnässen; Feuerwehrleute bespritzen sie zusätzlich mit Schläuchen.
Die Hauptprozession findet nur alle drei Jahre statt. Dieses Mal waren 54 Mikoshi auf einer rund acht Kilometer langen Strecke unterwegs, getragen von etwa 25.000 Menschen.
Das Fest geht auf das Jahr 1642 zurück, als Tokio noch Edo hieß. Teilnehmende berichten, dass die Feier jahrelange Vorbereitung verlangt und Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenbringt. Zur Geschichte gehört auch eine Tragödie.
Im Jahr 1807 stürzte die Eitai-Brücke unter dem Gewicht der Zuschauer ein, die den Umzug verfolgten. Dabei kamen fast 1.500 Menschen ums Leben.