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Der CN Tower in Toronto, eingehüllt in Rauch von Waldbränden, am Mittwoch, 15. Juli.

Video. Toronto unter Qualm von Waldbränden: schlechteste Luft weltweit

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Über Toronto lag am Mittwoch, dem fünfzehnten Juli, ein dichter orangefarbener Schleier: Rauch von Waldbränden in Nordwest‑Ontario verschlechterte die Luft so stark, dass die Metropole laut IQAir am Morgen die schlechteste Luftqualität aller Großstädte weltweit hatte.

Trotz der schlechten Bedingungen hielten sich manche Bewohner weiter im Freien auf. Andere trugen Atemschutzmasken, als der Rauch über die Stadt zog.

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Die zunehmend schlechte Luftqualität fiel mit einer Hitze-Warnung zusammen. Die Temperaturen stiegen auf 33 Grad und lagen damit nahe am Rekord für den 15. Juli. Die Behörden sagten Kinderprogramme im Freien ab und öffneten Kühlzentren. Environment Canada warnte, dass sich die Rauchbelastung voraussichtlich frühestens am Freitag bessern wird.

Howard Shapiro, Torontos stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes, verglich die Rauchbelastung mit Passivrauchen. Er warnte, dass die feinen Partikel eine Mischung schädlicher Chemikalien enthalten. Diese können jeden treffen, unabhängig von Alter oder bestehenden gesundheitlichen Problemen. Der Rauch stammt aus 148 aktiven Waldbränden im Nordwesten von Ontario. Dort kämpfen Feuerwehrleute weiterhin gegen mehrere große Brände.

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