In Guatemala gilt seit Dienstag weiter höchste Alarmstufe. Zuvor hatten die Behörden nach einem Ausbruch des Vulkans Fuego, einem der aktivsten in Mittelamerika, Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht.
Die Katastrophenschutzbehörde CONRED teilte mit, dass 659 Menschen aus acht Ortschaften in nahegelegene Notunterkünfte gebracht wurden. Weitere rund zehn Gemeinden sollen noch evakuiert werden.
Die Behörden setzten die Alarmstufe auf Rot. Aufnahmen zeigen laut offiziellen Angaben einen Lavabrunnen von fast 500 Metern Höhe und pyroklastische Ströme in mehreren Schluchten.
Eine wichtige Fernstraße in der Nähe des Vulkans wurde gesperrt, in umliegenden Städten fällt der Unterricht aus. Beim Ausbruch des Fuego im Jahr 2018 kamen Hunderte Menschen ums Leben, ein Dorf wurde zerstört. Insgesamt waren damals bis zu 1,7 Millionen Menschen betroffen.