In Porto Germeno bietet sich am Morgen ein Bild der Zerstörung: ausgebrannte Häuser, verkohlte Autos. Ein weiterer, sich rasch ausbreitender Waldbrand ist durch das Gebiet westlich von Athen gezogen.
Die Einwohner beginnen, das Ausmaß der Schäden abzuschätzen. Feuerwehrleute kämpfen zugleich weiter in vielen Regionen Griechenlands gegen die Flammen.
Der frühere Bürgermeister von Villia, Konstantinos Makrynoris, nannte die vergangenen Tage „absolut inakzeptabel“. Seine Wortwahl spiegelt die wachsende Frustration über das Ausmaß der Zerstörung wider.
Die Brände dauern nun die zweite Woche in Folge an und zählen zu den schwersten in Griechenland. Hunderte Feuerwehrleute sind weiterhin im Einsatz; starker Wind und Trockenheit erschweren die Eindämmung.
Mindestens fünf Menschen sind in den vergangenen zwei Wochen ums Leben gekommen. Die Zahl macht deutlich, welchen Preis die Bevölkerung zahlt. Einsatzkräfte versuchen, Orte zu schützen und weitere Opfer zu verhindern.