Nach Polizeiangaben brachten Rettungskräfte mehrere Verletzte ins Krankenhaus. Forensische Ermittler und die niederländische Arbeitsschutzbehörde rückten ebenfalls an den Unglücksort aus. In der Umgebung war eine beschädigte Mauer zu sehen, außerdem Spuren einer Explosion an einem Lagertank. Einsatzkräfte sicherten das Gelände. Polizeisprecher Daan Valkenburg erklärte, die Ermittler prüften alle möglichen Ursachen und seien noch zu keinem Ergebnis gekommen.
Die Anlage gehört Gunvor Energy. Das Unternehmen betreibt in dem weitläufigen Hafen eine Raffinerie und ein Treibstoffterminal. Der niederländische Sender NOS berichtete, ein Wartungsteam habe an einem Leitungsabschnitt gearbeitet, als es zu der Explosion kam. Behörden bestätigten diese Darstellung jedoch nicht.
Ein weiterer Stromausfall traf am Donnerstag einen anderen Teil des Hafens. Ein Transformator geriet in Brand. Mehrere Unternehmen stoppten daraufhin den Betrieb und brachten ihre Beschäftigten in Sicherheit. Einsatzkräfte erklärten später, der Stromausfall hänge nicht mit der Explosion zusammen. Die Polizei kündigte an, die Ermittlungen sollten klären, was genau passiert ist.