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Harry und Meghan kehren noch diesen Monat dauerhaft nach Großbritannien zurück

Archiv: Prinz Harry und Meghan Markle nach Treffen mit freiwilligen Ersthelfern des Bondi Surf Bathers’ Life Saving Club in Australien, Freitag, 17. April 2026
Archivbild: Prinz Harry und Meghan Markle gehen nach einem Treffen mit ehrenamtlichen Ersthelfern des Bondi Surf Bathers' Life Saving Club in Australien am 17. April 2026. Copyright  AP Photo
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Von Malek Fouda
Zuerst veröffentlicht am
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Harry hat den Wunsch geäußert, sich mit seinem Vater zu versöhnen und mehr Zeit mit dem britischen König zu verbringen, der wegen einer nicht näher genannten Krebserkrankung behandelt wird.

Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan kehren nach Medienberichten ab Herbst für einen längeren Aufenthalt nach Großbritannien zurück. Ihre Aufgaben als aktive Mitglieder der Königsfamilie nehmen sie jedoch nicht wieder auf.

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Die Kinder des Paares, Prinz Archie, sieben, und Prinzessin Lilibet, fünf, sind bereits an Schulen in Großbritannien angemeldet. Sie sollen im September mit dem Unterricht beginnen, wie eine dem Herzogspaar von Sussex nahestehende Person sagte, die nicht öffentlich sprechen durfte.

Die Familie will in einem privaten, nicht königlichen Wohnsitz außerhalb Londons leben. Ihr Haus im kalifornischen Montecito und die Ferienimmobilie in Portugal wollen Harry und Meghan jedoch behalten.

ARCHIV - Prinz Harry und Meghan, Herzog und Herzogin von Sussex, treffen zu einer Veranstaltung während eines Besuchs am Bondi Beach in Australien ein, 17. April 2026
ARCHIV - Prinz Harry und Meghan, Herzog und Herzogin von Sussex, treffen zu einer Veranstaltung während eines Besuchs am Bondi Beach in Australien ein, 17. April 2026 Jonathan Brady/PA Wire/PA Images

Zuerst berichtete die britische Zeitung „The Daily Telegraph“ über die Pläne. Bei einer Diskussionsrunde mit US-Veteranen in Washington, zu der die Nachrichtenagentur AP ihn am Mittwochabend auf die Berichte ansprach, sagte Harry nur: „Nichts zu sagen.“

Harry und Meghan legten ihre royalen Aufgaben vor mehr als sechs Jahren nieder und zogen nach Kalifornien. Seitdem verdienen sie ihr Geld mit lukrativen Verträgen mit Netflix und Spotify.

Die Beziehungen zum Rest der Königsfamilie gelten seither als angespannt. Harry hat zuletzt aber Interesse an einer Aussöhnung gezeigt, um mehr Zeit mit seinem Vater, König Charles III., verbringen zu können, der wegen einer nicht öffentlich bekannten Krebserkrankung behandelt wird.

Über die Pläne des Paares wurde Charles am Sonntag informiert. Harry und Meghan waren zuletzt im vergangenen Monat in Großbritannien.

Der Buckingham-Palast äußert sich grundsätzlich nicht zu Spekulationen über Angehörige der Königsfamilie ohne offizielle Aufgaben. Ein Sprecher von Harry und Meghan lehnte ebenfalls eine Stellungnahme ab.

Prinz Harry, Herzog von Sussex, spricht am Mittwoch, 19. August 2026, in Washington bei einer Diskussionsrunde über Unterstützung für Veteranen
Prinz Harry, Herzog von Sussex, spricht am Mittwoch, 19. August 2026, in Washington bei einer Diskussionsrunde über Unterstützung für Veteranen Alex Brandon/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Nach Angaben einer dem Paar nahestehenden Quelle wird Meghan ihre Firma As Ever von Großbritannien aus weiter führen. Harry kann mehr Zeit in seine Wohltätigkeitsorganisationen mit Sitz im Vereinigten Königreich investieren.

Seit Harry und Meghan in eine Villa im exklusiven Küstenort Montecito in Südkalifornien gezogen sind, ist das Verhältnis zur Königsfamilie angespannt und von Konflikten geprägt.

In mehreren Interviews und in Harrys Memoiren „Spare“ erklärten die beiden, sie hätten Großbritannien verlassen, um den Zwängen des königlichen Lebens zu entkommen. Sie warfen Palastmitarbeitern vor, wenig Verständnis für Meghans psychische Gesundheit gezeigt zu haben. Außerdem behaupteten sie, mindestens ein Mitglied der Königsfamilie habe sich rassistisch geäußert, als Meghan mit ihrem ersten Kind schwanger war.

Die Spannungen verschärften sich durch Harrys jahrelangen Rechtsstreit mit britischen Boulevardzeitungen. Er wirft ihnen vor, seine Telefone illegal gehackt und in seiner Jugend seine Privatsphäre verletzt zu haben.

Der Prinz hat eine Reihe von Verfahren gegen Medien verloren, darunter eine Klage gegen den Verlag der „Daily Mail“, die im vergangenen Monat endete.

Prinz Harry, Herzog von Sussex, spricht am Mittwoch, 19. August 2026, in Washington bei einer Diskussionsrunde über Unterstützung für Veteranen
Prinz Harry, Herzog von Sussex, spricht am Mittwoch, 19. August 2026, in Washington bei einer Diskussionsrunde über Unterstützung für Veteranen Alex Brandon/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Nach dem jüngsten Verfahren droht Harry eine Rechnung in Millionenhöhe. Das Gericht entschied, dass er und weitere Kläger für die Anwaltskosten des Verlags aufkommen müssen. Associated Newspapers legte Unterlagen vor, nach denen sich die eigenen Rechtskosten auf 34,5 Millionen Pfund (40,2 Millionen Euro) belaufen.

Harry ist zudem in einen Rechtsstreit mit der britischen Regierung verwickelt. Ein Ausschuss verweigerte die Zustimmung zu einem Polizeischutz für den Prinzen und seine Familie, wenn sie sich in Großbritannien aufhalten.

Der Prinz betont, er und seine Familie bräuchten bewaffneten Polizeischutz, weil sie allein wegen ihrer Zugehörigkeit zur Königsfamilie gefährdet seien, unabhängig davon, ob sie offizielle Aufgaben wahrnehmen.

Nachdem er im vergangenen Jahr den Rechtsstreit um seine Sicherheitsfragen verloren hatte, äußerte Harry die Hoffnung auf eine Annäherung an seine Familie. „Ich würde mir eine Versöhnung mit meiner Familie sehr wünschen. Es hat keinen Sinn, den Kampf weiterzuführen“, sagte Harry. „Ich weiß nicht, wie lange mein Vater noch hat.“

Weitere Quellen • AP

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