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England sieht Hinweise auf Iran-Verbindung bei Anschlag auf Airbase

Die Polizei patrouilliert seit der Entdeckung am Sonntag in dem Gebiet.
Seit dem Fund am Sonntag patrouilliert die Polizei in dem Gebiet. -  Copyright  AP Photo
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Von Simon Ormiston
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Teheran weist jede Verwicklung in den Vorfall vom Sonntag auf dem von den USA genutzten Stützpunkt zurück. Die Polizei fand Benzin, jedoch keine Sprengsätze. Fünf Verdächtige kamen gegen Kaution frei.

Der britische Premierminister Andy Burnham spricht am Mittwoch von „deutlichen Hinweisen“, dass Iran in verdächtige Aktivitäten nahe eines britischen Luftwaffenstützpunkts verwickelt sei, den das US-Militär nutzt. Der Vorfall löste einen größeren Sicherheitsalarm aus.

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„Es gibt starke Hinweise darauf, dass Iran an dem beteiligt war, was sich am Wochenende auf der Basis RAF Fairford ereignet hat“, sagte Burnham der BBC. Er bezog sich auf den Bombenalarm am Sonntag in der Nähe des Stützpunkts im Südwesten Englands, den die USA in ihrem Krieg gegen Iran nutzen.

„Natürlich bleibt es eine laufende, komplexe und ernste Ermittlung der Polizei“, fügte er hinzu.

Im Interview mit Sky News sagte Burnham: „Wir haben auf den Moment gewartet, in dem wir etwas bestätigen konnten. Jetzt können wir unsere Einschätzung bestätigen, dass Iran eine Rolle gespielt hat.“

Es ist die erste offizielle Äußerung britischer Behörden, die auf eine mögliche Verantwortung Irans für den Zwischenfall hindeutet. Die Regierung hat die genaue Art der Bedrohung bislang nicht erläutert.

Die iranische Botschaft in London hatte zuvor mitgeteilt, sie „weise jegliche Spekulationen kategorisch zurück und verurteile sie scharf“, wonach Iran beteiligt gewesen sein könnte.

Drei Transporter, maskierte Männer

Der Alarm begann in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Drei weiße Transporter schienen auf das Gelände von RAF Fairford zuzufahren. Eine Anwohnerin, die die Polizei rief, erzählte, sie habe eine Gruppe maskierter Männer nahe der Fahrzeuge gesehen, die eine Straße in einem Dorf neben der Basis blockierten.

Die Polizei nahm am Sonntag fünf britische Männer wegen des Verdachts auf Sprengstoff- und Terrorverstöße fest, ließ sie später jedoch gegen Kaution wieder frei.

Am Dienstag, nach drei Tagen Ermittlungen und dem Einsatz eines Bombenräumkommandos, teilten die Behörden mit, in den Fahrzeugen seien keine Sprengsätze gefunden worden. Allerdings stellten sie eine „Menge Benzin“ sicher.

US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio hatten zuvor angedeutet, dass Geheimdienste die Verdächtigen bereits kannten und ein ausländischer Staat beteiligt sein könnte. Britische Stellen hatten sich dazu bis dahin nicht geäußert.

Nach den Warnungen Teherans an London, US-Einsätze gegen Iran nicht von britischen Militärstützpunkten aus zu unterstützen, nahm die Spekulation zu, dass Iran oder ein anderer feindlich gesinnter Staat hinter dem Vorfall stehen könnte.

Weitere Quellen • AFP

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