Rumänische Medien berichten, eine Drohne habe ein Frachtschiff vor der Küste getroffen. Es kam zu einem Brand, bei dem elf Menschen verletzt und zwei getötet wurden. Behörden prüfen noch, ob tatsächlich eine Drohne die Ursache war.
Zwei Menschen sind ums Leben gekommen, fast ein Dutzend wurde verletzt, nachdem ein Getreideschiff am Montagnachmittag auf dem Schwarzen Meer in Brand geraten ist. Der Vorfall ereignete sich außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer.
Nach Angaben von Reuters, unter Berufung auf rumänische Behörden, gehören die Verletzten zur Besatzung der „Royad Mammadov“. Rumänische Medien wie Digi24 berichten, dass es sich um ein Schiff unter türkischer Flagge handelt.
Nach Informationen von PRO TV News soll das Schiff von einer oder zwei Drohnen getroffen worden sein. Die Behörden in Rumänien haben die Ursache des Feuers bislang jedoch nicht bestätigt.
Der Vorfall geschieht in einer Phase, in der Länder an der östlichen Flanke Europas, darunter das NATO-Mitglied Rumänien, regelrecht mit unbemannten Flugkörpern überzogen werden. Viele dieser Drohnen stammen nach Angaben der Behörden aus Russland. Auch die Türkei ist Mitglied der NATO.
Im August hat ein Kampfjet eine mit Sprengstoff beladene Seedrohne nahe dem größten Offshore-Gasprojekt Europas im Schwarzen Meer zerstört. Wenige Stunden zuvor war eine andere Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen und nahe der ukrainischen Grenze abgestürzt.
Rumäniens Präsident Nicuşor Dan machte damals Russland für den Vorfall verantwortlich. Er verurteilte, wie er es nannte, eine Eskalation „verantwortungsloser Zwischenfälle“ durch Moskau.