Die Polizei in Paris hat am Montag in zwei Vierteln der Hauptstadt eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Vorausgegangen war eines der schwersten Krawallwochenenden in Frankreich seit Jahren.
Von 23 Uhr bis sechs Uhr am Dienstag dürfen Menschen die Place de la République und das Einkaufsviertel Les Halles weder betreten noch dort bleiben. Versammlungen und Demonstrationen sind bereits ab 20 Uhr untersagt.
Am Montagabend sicherte die Polizei die beiden Orte und bat Passanten, andere Wege zu nehmen.
Einige Personen mussten ihre Ausweispapiere vorzeigen. Ein Hubschrauber mit Suchscheinwerfer kreiste mehrfach über Les Halles, die Straßen blieben ruhig.
Zuvor hatte die französische Premierministerin die Präfekten gebeten, „sehr begrenzte“ und „lokalisierte“ Ausgangssperren zu verhängen, um weitere Plünderungen zu verhindern.