Zu dem Protest hatten eine Anti-Rassismus-Koalition, Gewerkschaften und lokale Initiativen aufgerufen. Viele Demonstrierende trugen Schilder, auf denen sie rassistische Hetze verurteilten.
Die Kundgebung fand drei Tage nach einem Schusswaffenangriff auf Passantinnen und Passanten in Trappes und dem benachbarten La Verrière südwestlich von Paris statt. Dabei wurde der 26-jährige Amateur-MMA-Kämpfer Pengo Bossio Wangi getötet, fünf weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Unter den Verletzten ist ein zwölfjähriges Mädchen, das auf dem Weg zu einem Schwimmbad angeschossen wurde und weiterhin in kritischem Zustand liegt.
Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als mutmaßlich rassistisch motivierten Terrorangriff. Der 39-jährige Tatverdächtige wurde kurz nach den Schüssen in Coignières festgenommen.