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Hokusai im Grand Palais

Hokusai im Grand Palais
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“Die große Welle vor Kanagawa” ist eines der bekanntesten Bilder des japanischen Malers Katsushika Hokusai. Zu sehen ist sie derzeit im Pariser Grand Palais mit rund 500 anderen Werken des Künstlers, wie die Farbholzschnitte der ebenso berühmten Serie “36 Ansichten des Berges Fuji”.
Aber Hokusai war noch viel mehr, als das, sagt die Kuratorin der Ausstellung, Laure Dalon.

“Wir kennen im Grunde nur ein paar seiner Werke, wie die große Welle oder die Ansichten des Berges Fuji, Experten kennen noch ein paar mehr. Aber wir wollten eine komplette Retrospektive zeigen, um das zu enthüllen, was hinter der großen Welle steckt, ein Werk von großer kultureller Vielfalt.”

Hokusai änderte mehrmals seinen Stil und erfand neue Ausdrucksformen. 70 Jahre dauerte sein langes Schaffen. Seine moderne, kreative Bildsprache sollte auf andere Künstler einen starken Einfluss ausüben.

Laure Dalon: “Ich glaube, dass er bis heute ein Künstler ist, der andere inspirieren kann, wegen der großen Freiheit und dem modernen Charakter seiner Werke, seines Malstils. Auch wegen seiner Art, sich Motive anzueignen, ohne sich darum zu sorgen, ob sie trivial wirkten. In der Bezeihung zu seiner Umgebung steckt seine wahre Modernität.”

Eine Hokusai-Werkschau mit über 440 Exponaten war bereits vor drei Jahren im Berliner Martin Gropiusbau zu sehen. Die Pariser Ausstellung zeigt zusätzlich Werke französischer Künstler, die sich von Hokusais großer Welle und seinen Tier-Motiven inspirieren ließen.

Die Ausstellung im Pariser Grand Palais geht bis zum 18. Januar.

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