Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Griechische Katastrophenexperten in Nepal: "Die Bevölkerung ist stark verängstigt"

Griechische Katastrophenexperten in Nepal: "Die Bevölkerung ist stark verängstigt"
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Von der Rückkehr zu einem auch nur halbwegs geordneten Allteg ist Nepal weit entfernt. Das wird nicht nur in der Hauptstadt Kathmandu deutlich. Ein

Von der Rückkehr zu einem auch nur halbwegs geordneten Allteg ist Nepal weit entfernt. Das wird nicht nur in der Hauptstadt Kathmandu deutlich. Ein griechisches Team von Experten für Erdbeben und andere Naturkatastrophen hat sich fünf Tage lang in den Katastrophengebieten aufgehalten.

WERBUNG
WERBUNG

Darunter Efthimios Lekkas, Geologieprofessor an der Universität Athen:

“Wir waren in Kathmandu und wurden dort mit kompletten Zerstörungen konfrontiert. In verschiedenen Vierteln der Hauptstadt ist einfach alles eingestürzt. Nach unserem Eintreffen begannen direkt die Arbeiten der Rettungs- und Bergungsmannschaften.”

L'aide aux survivants arrive dans les zones les plus ravagées par le #séisme au #Népal http://t.co/D7Oh9ql7qn pic.twitter.com/ok8cvg7gOT

— RTSinfo (@RTSinfo) May 5, 2015

Der Professor hatte bereits den Tsunami in Thailand und das Erdbeben in Haiti begutachtet.

Er sagte, die durch das Beben in Nepal freigesetzte Energie sei 700 Mal stärker gewesen als die Erdstöße im japanischen Hiroshima.

“Die nepalesische Bevölkerung ist stark verängstigt. Die Menschen werden noch wochen- oder sogar monatelang draußen verharren und die Rückkehr in Gebäude vermeiden. Es gibt vor allem in Kathmandu gewaltige Flüchtlingsströme. Die Menschen stehen kilometerlang Schlange und warten auf kostenlose Gelegenheiten, um mit Bussen aus Kathmandu herauszukommen.”

#Népal : une semaine après le séisme. Témoignage : http://t.co/JUlGKZJLKA pic.twitter.com/mUcqzyX83J

— UNICEF France (@UNICEF_france) May 5, 2015

Die Experten der Universität Athen hielten sich fünf Tage lang im Katstatrophengebiet auf.

Ihre Hauptaufgabe war die fachliche Beratung der Rettungs- und Suchmannschaften.

“Die Nepalesen kann man generell als Überlebenskünstler bezeichnen. Sie sind schwierige Lebensumstände in dieser gebirgigsten Region der Welt gewohnt. Sie benötigen nicht viel zum Leben und die Religion spielt eine große Rolle.”

Die Experten um Lekkas arbeiten jetzt an einem Bericht für die Vereinten Nationen. Das größte Problem, so Lekkas, bleibe die geringe Widerstandsfähigkeit fast aller Gebäude gegenüber Erdbeben.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Das ist so wenig Geld, was soll man damit anfangen?

Nepal: Cannabis-Rituale beim Shivaratri-Fest in Kathmandu

72 Jahre nach der Erstbesteigung: Nepal feiert den Mount Everest