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Neue Gedenkstätte in Waterloo

Neue Gedenkstätte in Waterloo
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Weil sich der 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo nähert, wurde am Ort des Geschehens eine neue, innovative Gedenkstätte eröffnet. Um das berühmte Feld vor baulichen Eingriffen zu bewahren, entstand die Stätte unterirdisch. Zwei Jahrhunderte nach dem 18. Juni 1815, an dem die Alliierten Napoleon endgültig in die Schranken wiesen, wird hier auf einer Fläche von 1815 Quadratmetern die Zeit zurückgespult. Erinnert wird an die französische Revolution, die dem späteren Kaiser als Sprungbrett diente, sowie an die zahlreichen Kriege und Schlachten, mit denen er sich viele Feinde machte.

Philippe Chiwy, der für die Ausstattung mitverantwortlich ist, erläutert:
“Wir gehen von dem größeren Kontext, von den Ursachen der Schlacht aus. In dem Maße, in dem der Besucher voranschreitet, erschließen sich ihm die Zusammenhänge und die Abfolge der Ereignisse, die zur Schlacht geführt und die die europäischen Politiker gegen Napoleon geeint haben.” Mehr dazu in unserer Rubrik Le Mag.