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Zu Weihnachten: "Nussknacker" und Hip-Hop

Zu Weihnachten: "Nussknacker" und Hip-Hop
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Tschaikowski und Hip-Hop, passt doch wunderbar zusammen, sagten sich zumindest Mike Fitelson und Jennifer Weber, als sie im vergangenen Jahr in New York eine etwas andere Nussknacker-Version aus der Taufe hoben, mit Turnschuhen und Rap im Dreivierteltakt.

Der Weihnachtshit kehrt in dieser Saison auf die Bühne zurück – aus gutem Grund, wie die Choreografin Jennifer Weber erklärt. “Der Nussknacker ist ein derart mythisches Ballett, wahrscheinlich das berühmteste überhaupt. Ich fand es interessant, den klassischen Tanz in Hip-Hop zu übersetzen. Wir erschaffen eine Hip-Hop Geschichte mit unserem eigenen Vokabular. Der große Unterschied zwischen Ballett und Hip-Hop ist, dass es beim Ballett in die Luft geht, während Hip-Hop eher bodenständig ist.”

Elf Tänzer zählt das ganz spezielle Nussknacker-Ensemble, die eher urbane Tanzstile, als klassische Ballett-Positionen gewohnt sind.

Derek Matterson, Tänzer: “Es ist ein bisschen kompliziert, aber man lernt das schnell als Tänzer.”

Francisco Rodriguez, Tänzer: “Es ist spannend, weil es so anders ist. Wie sind eher federnde Bewegungen und coole Attitüden gewöhnt. Und Ballett ist so genau, man muss sehr schnell reagieren, aber gleichzeitig die Hip-Hop-Mentalität im Kopf behalten.”

Rap-Legende Kurtis Blow wurde als Gast zur Show geladen und findet die Vermischung der Stile einwandfrei. “Klassische Musik und Hip-Hop zu verbinden ist eine Idee, die mir schon immer gefiel. Zu sehen, dass es funktioniert in dieser Nussknacker- Aufführung, ist Musik in meinen Ohren.”

Das Hip-Hop-Ballett feierte am 20 November Premiere und ist jetzt auf USA-Tournee. Auch ein Abstecher nach Moskau ist geplant.

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