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Österreich will Brennergrenze gegen Migranten sichern

Österreich will Brennergrenze gegen Migranten sichern
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Von Christoph Debets
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Im mazedonischen Grenzort Gevgelija haben Taxifahrer ihre Blockade der griechischen Grenze fortgesetzt. Sie protestieren dagegen, dass die Regierung

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Im mazedonischen Grenzort Gevgelija haben Taxifahrer ihre Blockade der griechischen Grenze fortgesetzt. Sie protestieren dagegen, dass die Regierung ihnen durch eine Zugverbindung das lukrative Geschäft, Migranten nach Serbien zu transportieren. Momentan lässt Mazedonien nur noch Migranten einreisen, die Deutschland oder Österreich als Zielland angeben.

“Die Flüchtlinge kommen, aber wir können nicht arbeiten. Die Züge fahren zwei-, dreimal täglich. Deshalb streiken wir”, erläutert Taxifahrer Filip Trajanov.

Bei einem Treffen in Skopje bereitete der österreichische Außenminister Sebastian Kurz seinen mazedonischen Amtskollegen Nikola Poposki darauf vor, dass die österreichische Obergrenze von 37.500 Migranten für 2016 schon bald erreicht sein wird. Mazedonien müsse darauf vorbereitet sein, den Zustrom vollständig zu stoppen, weil es das erste Land nach Griechenland ist, sagte Kurz in Skopje. Es sei die Pflicht Österreichs, Mazedonien bei der Grenzsicherung zu unterstützen.

Grenzzaun am Brenner: Bei Italien verbleiben heißt von Europa ausgesperrt zu werden. https://t.co/xO2TlnRwOJpic.twitter.com/4tVzwNwcPR

— Süd-Tiroler Freiheit (@tirolerfreiheit) February 12, 2016

“Nachdem Österreich mit Deutschland und Schweden eins der drei Hauptzieländern ist und Schweden ähnliche Maßnahmen gesetzt hat, werden diese Maßnahmen auch unmittelbare Auswirkungen auf die ganze Region haben, vor allem aber auf die Länder entlang der Flüchtlingsroute, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien”, fügte Kurz an.

Damit zeichnet sich das Szenario ab, Griechenlands Nordgrenze abzuriegeln. Für den Fall, dass die Migranten von der Balkanroute nach Westen, nach Italien ausweichen, bereitet Österreich die Sicherung der Brenner-Grenze vor. Innerhalb von acht bis zehn Wochen sei der Bau neuer Sicherungsanlagen an der österreichischen Südgrenze möglich.

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