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"Paradise Papers": EU spricht über Konsequenzen

"Paradise Papers": EU spricht über Konsequenzen
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Die Enthüllungen der Paradise Papers erhöhen aus Sicht der EU-Kommission die Notwendigkeit für mehr Transparenz in Europa. “Eine Reihe von Dingen wurde bereits getan, aber es muss noch mehr geschehen”, sagte EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis am Rande eines Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel. Dazu gehöre etwa eine öffentliche und länderspezifische Berichterstattungspflicht von Konzernen über Gewinne und gezahlte Steuern.

Einig waren sich die Finanzchefs, dass die Probleme auch jenseits von Europas Grenzen angegangen werden müssten. “Was die letzten Nachrichten zeigen, ist, dass eben weltweit, global etwas geschehen muss”, sagte Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna. Oder, wie Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling im Bezug auf die vor eineinhalb Jahren veröffentlichten Panama Papers erklärte: “Wenn eine Oase stillgelegt wird, taucht die nächste wieder auf.“ 

In der EU wird seit geraumer Zeit der Kampf gegen Steuervermeidung vorangetrieben. So wird derzeit diskutiert, Digitalkonzerne künftig stärker zu besteuern. Bis Ende des Jahres soll zudem eine “Schwarze Liste” von Ländern erstellt werden, gegen die es steuerrechtliche Bedenken gibt.