Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Wahlkampf in Ungarn: Orban setzt auf Angst vor Immigranten

Wahlkampf in Ungarn: Orban setzt auf Angst vor Immigranten
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Wahlkampf in Ungarn. Die rechtsnationalistische Regierungspartei Fidesz hat sich die erfolgreiche Brexit-Kampagne zum Vorbild genommen.

Hier heisst es "Stop Immigration". Damit spielt die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban die populistische Karte - laut Umfragen erfolgreich.

Da stört es nicht, dass diese Politik Budapest auf einen Kollisionskurs mit der EU-Kommission gebracht hat, ganz im Gegenteil.

Zudem hilft die plakative Anti-Immigrations-Kampagne Fidesz, sich gegenüber der moderateren Rechtspartei Jobbik zu profilieren.

Deren Spitzenkandidat Gabor Vona beklagt sich, dass Fidesz von der alten Jobbik-Partei abgeguckt habe. Jobbik sei dadurch mehr ins Zentrum gedrückt worden.

Die Bewegung auf der Rechten geht einher mit einer Spaltung der Mitte-Links-Opposition, was die Immigration zum unbestreitbaren Thema Nummer eins gemacht hat, so Balazs Bocskei, politischer Analyst beim Budapester IDEA-Institut.

"So lange die Opposition zerstritten ist, sorgt die Flüchtlingskampagne dafür, die rechte Wählerbasis zu mobilisieren und zusammenzuhalten. Und das sichert der Regierung den Erfolg."

Ministerpräsident Viktor Orbans Wahlkampf im Brexit-Stil scheint erfolgreich zu sein.