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Ausstellung "Homo Faber" feiert europäisches Handwerk

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Ausstellung "Homo Faber" feiert europäisches Handwerk

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50 Millionen Europäer arbeiten im Handwerk. Eine Branche, unter die eine Bandbreite von Berufen fällt. Viele sind weitgehend unbekannt. Die Michelangelo-Stiftung will das ändern und die breite Öffentlichkeit an die Werke und das Know-how europäischer Handwerkskünstler heranführen – mit der Ausstellung „Homo Faber“, die heute in Venedig eröffnet wird.

"Homo Faber vereint ganz Europa. Handwerker von Portugal bis Russland, von Island bis Sizilien. Im Handwerk hat unser Kontinent einen echten Wettbewerbsvorteil. Dieses einzigartige Know-how und Savoir-faire bilden ein echtes Erbe, das wir hier in einem Kaleidoskop von Ausstellungen widerspiegeln wollen“, erklärt Alberto Cavalli von der Michelangelo-Stiftung.

Die Besucher tauchen ein in die Welt von rund 300 Handwerksberufen – von traditioneller Webkunst bis zur Herstellung moderner Fahrräder. Die Pariser Designerin und Kuratorin India Mahdavi hat zwei Pavillons gestaltet. Für sie ist Handwerk mehr als ein Beruf:

„Meine Pavillons sollen zeigen, dass Handwerk nicht nur Lebensgrundlage ist, sondern auch mit Fantasie zu tun haben. Mir ging es um dieses bestimmte Fingerspitzengefühl. Um das Unerwartete, die kleinen Unvollkommenheiten, die Handgefertigtes ausmachen. Ich mag diese Zufälle, denen man bei Handwerkskunst begegnen kann.“

Die Homo-Faber-Ausstellung bleibt noch bis Ende September geöffnet. Sie kann in den historischen Räumen der Fondazione Giorgio Cini auf der venezianischen Insel San Giorgio Maggiore bestaunt werden.

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