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Großfahndung in Wien: Einer der Gesuchten 180 cm groß, dunkle Haare

Großfahndung in Wien: Einer der Gesuchten 180 cm groß, dunkle Haare
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Screenshot ORF via EBU
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In Wien sind bei einem Überfall auf eine Klosterkirche fünf Ordensbrüder verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überfielen am Nachmittag zwei unbekannte Täter die Maria Immaculata im Stadtteil Strebersdorf. Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab und konnte die Mönche nach mehreren Stunden befreien.

"Es wurden zumindest einige dieser fünf Personen in der Kirche gefesselt und zum Teil auch geknebelt", so Polizeisprecher Harald Sörös. Ein Terrormotiv schließe die Polizei aus. "Alle anderen Motive sind zur Zeit noch offen."

Laut Aussage eines der Überfallenen wurden Geld und Wertgegenstände gefordert. Offenbar hatten die Angreifer den 68-Jährigen gleich nach ihrem Eintreffen um 13 Uhr 30 in der Kirche mit einer Schusswaffe bedroht, brutal geschlagen und getreten. Er wurde schwer, die später eingetroffenen Ordensbrüder wurden leicht verletzt. Alle Betroffenen sind laut Rettungskräften über 60 Jahre alt.

Die Polizei leitete eine Großfahndung nach den Tätern ein.

Am späten Abend wurde von der Polizei eine Beschreibung von einem der Täter veröffentlicht. Er soll 180 cm groß und dunkelhaarig sein und Deutsch mit einem Akzent sprechen.

Gleichzeitig rief die Polizei Wien dazu auf, keine Spekulationen zu verbreiten.