Palästinensergebiete: Der tägliche Kampf ums Überleben

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In den vergangenen Monaten hat sich die Lage der Menschen in den Palästinensergebieten stark verschlechtert.

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Die US-Behörde für internationale Entwicklung hat die finanzielle Unterstützung für Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen eingestellt. Die Hilfe endete offiziell am 31. Januar.

Eine Maßnahme, die die Palästinensergebiete empfindlich treffen wird. In vielen Gemeinden wird mit neuen Engpässen gerechnet. Der Gemeinderatspräsident von Jaba Theiab Mshahlah klagt, es fehle an Unterkünften. Kinder müssten deshalb im Nachbardorf zur Schule gehen. Doch die Straße, die zu dieser Schule führe, sei geschlossen. Also müssten die Schüler jeden Morgen sieben Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Die USAID hatte in der Vergangenheit nach eigenen Angaben öffentliche Projekte in den Palästinensergebieten mit weit über 200 Millionen Dollar in unterstützt.

Die ohnehin schwierige Lage der Menschen hat sich in den vergangenen Monaten stark verschlechtert. Im August kündigte Washington an, keine Hilfen für palästinensische Flüchtlinge mehr bereitzustellen. Im Januar kürzte auch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen seine Hilfszahlungen. Es wird vermutet, dass die US-Regierung die Plästinenserbehörde auf diese Weise zurück an den Verhandlungstisch zwingen will, um den Friedensprozess in Nahost neu anzukurbeln.

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