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Klimawandel lässt Fische schneller wachsen

Klimawandel lässt Fische schneller wachsen
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In dem europäischen Forschungsprojekt ClimeFish untersuchen Wissenschafler gemeinsam mit Fischern die Auswirkungen des Klimawandels auf Fischerei und Aquakultur.

Die kommerziellen Fischarten in Europa scheinen sich gut an den Klimawandel anzupassen, sie wachsen sogar schneller, sagen Wissenschaftler wie die ClimeFish-Projektkoordinatorin und Professorin für Fischereibiologie der Arctic Universität Norwegen Michaela Aschan.

Obwohl die Erwärmung recht stark sei, passe sich die Spezies den neuen Lebensbedingungen an. Zu beobachten sei das besonders in der Nordsee, der Barentssee und im Nordostatlantik. Die Arten identifizieren gerne neue Lebensräume, in denen sie leben können. Durch die zunehmende Wanderung der Fische hätten sie mehr Platz und mehr Flächen, um Nahrung zu finden, was das Wachstum begünstige.

Das könnte eine gute Nachricht für die Fischereiindustrie sein. Dennoch sorgen sich die Wissenschaftler um die Bestände und warnen weiterhin vor Überfischung. Wer wird die Bestände fangen, die von einer Zone zur anderen wandern? Ob große Fische oder kleine, jetzt würden wir die Bestände überfischen, weil keine konkreten Vereinbarungen dazu getroffen seien, so die ClimeFish-Forscher. Sie fordern, dass die internationalen Vorschriften zum Schutz der Fischbestände aktualisiert werden, um der neuen Klimarealität Rechnung zu tragen.