Birmingham feiert Heavy Metal Pioniere "Black Sabbath"

Birmingham feiert Heavy Metal Pioniere "Black Sabbath"
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Birmingham feiert Black Sabbath. 1968 gründeten Sänger Ozzy Osbourne, Gitarrist Tony Iommi, Schlagzeuger Tony Ward und Bassist Geezer Butler die Band und eroberten mit einem neuen Sound die Welt.

Jetzt zeigt eine Ausstellung die Geschichte der "Heavy Metal Pioniere. Tony Iommi und Geezer Butler erinnern sich an harte Zeiten:

"Mein Vater musste mit zwanzig Pfund pro Woche sieben Kinder großziehen. Als er in den Ruhestand ging, bekam er eine gefälschte goldene Uhr. Ich wollte das nicht".

"Es war die Umgebung in der wir lebten und die Fabrikarbeit. Ich denke, dass hat uns geholfen unseren ganz besonderen Sound zu finden".

Aus den bescheidenen Anfängen der 1960er Jahre wuchs Black Sabbath zur größten Metal Band aller Zeiten. 75 Millionen Alben verkaufte die Band, die laut Rolling Stone Magazine zu den "100 größten Künstlern aller Zeiten" zählt.

Allen voran der berühmteste Sohn der Stadt, Frontman Ozzy Osbourne, der seit 50 Jahren das Gesicht der Band verkörpert und dem Wort „heavy“ eine ganz neue Bedeutung gab.

In der "Birmingham Museum and Art Gallery" wird der "Fürst der Finsternis" ausgiebig gefeiert. Natürlich wird auch daran erinnert, dass er vor 37 Jahren für Furore sorgte, als er einer Fledermaus auf der Bühne den Kopf abbiss.

"Vier Leute, Einheimische aus Aston in Birmingham, sind fortgegangen und hatten Erfolg. So etwas kann man nicht kaufen. Ganz besonders nicht heutzutage".

Kuratorin Lisa Meyer ist für die Ausstellung verantwortlich:

"Sie haben eine enorme globale Wirkung. Die Fans wollen etwas feiern, dass immer noch relevant ist und sich ständig weiterentwickelt".

In ihrer Heimatstadt wurde die Band nun gleich doppelt geehrt. Zum einen wurde eine Parkbank mit den Konterfeis der Musiker enthüllt und eine Brücke nach ihnen benannt.