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Heiße Rhythmen in Santiago de Cuba

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Heiße Rhythmen in Santiago de Cuba
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Sie ist die Wiege des "Son Cubano" - der kubanischen Rhythmen und der Revolution - die Stadt Santiago de Cuba wird auch "Tierra Caliente" - heiße Erde genannt - nicht nur wegen des Klimas, sondern auch aufgrund der Heißblütigkeit der Einwohner.

Musik schallt aus den bunten Straßen, in deren Architektur man Spuren der europäischen Vergangenheit findet.

"Diese kubanische Stadt strahlt Karibik pur aus", meint Cristina Giner. "Aber noch immer findet man überall Erinnerungen an die Franzosen, die in diesen Teil der Insel einwanderten."

An den Ausläufern der Sierra Maestra gelegen, war Santiago de Cubas Geschichte immer mit den Bergen verbunden.

"Ende des 18. Jahrhunderts ließen sich die Franzosen in Santiago hauptsächlich in den Bergen nieder und entwickelten die Kaffeewirtschaft mit der Arbeitskraft von Sklaven", erklärt die Stadthistorikerin Olga Portuondo.

Die Franzosen flohen vor dem Sklavenaufstand in Haiti. Auf ihren Kaffeeplantagen gab es immer noch die Welt der Sklaven und die der Herren.

Die Franzosen brachten die Aufklärung mit und schufen ein außergewöhnliches kulturelles Ambiente, das die Gegend von Santiago de Cuba und das Gebiet um den Gran Piedra prägten.

Der charakteristische Fels zählt zu den größten Monolithen weltweit. Von seinem Aussichtspunkt aus hat man einen Panoramablick auf die umliegenden Gebirgszüge und das Karibische Meer.