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Terry Jones, Teil der legendären britischen Komikertruppe Monty Python, ist tot.

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Terry Jones, Teil der legendären britischen Komikertruppe Monty Python, ist tot.
Copyright  AP Photo/ Chris Pizzello   -   Chris Pizzello
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Terry Jones, Teil der legendären britischen Komikertruppe Monty Python, ist tot. Jones war ein Allround-Talent, Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Drehbuchautor, Historiker – und natürlich ein begnadeter Komödiant. Er schrieb einen Großteil der surrealen Sketche für Monty Pyrhon, bei drei Filmen führte er Regie. Sein Debüt lieferte er gemeinsam mit Terry Gilliam 1975 mit Monty Python und der heilige Gral, der sogar in den USA ein riesiger Erfolg wurde.

Seine nächste Regiearbeit war das Leben des Brian, ein Film über einen vermeintlichen Messias, der bis heute eine riesige Fangemeinde hat. Bis heute polarisiert die Komödie, die sich ketzerisch-augenzwinkernd mit dem Thema Religion beschäftigt.

1983 dann The Meaning of Life, der Sinn des Lebens. Diese musikalische Sketch-Komödie war an der Kasse nur ein kleiner Erfolg, spielte seine Produktionskosten wieder ein - aber bei den Filmfestspielen von Cannes gewann sie den Grand Prix.

Obwohl die lustigen Briten mit ihrem speziellen Humor ein amerikanisches Publikum nie im Visier hatte, waren sie dort trotzdem sehr erfolgreich.

Terry Jones:

"Wir waren nie auf ein bestimmtes Publikum ausgerichtet. Irgendwie haben wir uns da so reingemogelt, denn tatsächlich finden uns nur wenige wenige Leute lustig. Aber da Amerika so gro' ist, sind das immer noch viele Leute, da haben wir Glück gehabt."

Seinen letzten Film, "Absolutely Anything, machte Terry Jones 2015. Hier kamen alle lebenden Monty-Python-Mitglieder noch einmal zusammen. 2016 wurde eine seltene Form der Demenz diagnostiziert, mit 77 starb Jones nach einem langen und schweren Kampf. Mit Terry Jones ist nicht nur ein anarchischer Komödiant gegangen, er war die Seele von Monty Python.