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"JoJo Rabbit": Eine Nazi-Satire aus Neuseeland

"JoJo Rabbit": Eine Nazi-Satire aus Neuseeland
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Von euronews
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"Jojo Rabbit" ist eine Nazi - Satire über einen 10-jährigen Jungen im Dritten Reich. Jojo sucht eine Vaterfigur, und einen imaginären Freund findet er - ausgerechnet - in Adolf Hitler. Auf dem Toronto Film Festival #TIFF wurde er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

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Das Toronto International Film Festival hat den neuseeländischen Regisseur Taika Waititi mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Sein Film "Jojo Rabbit" ist eine Nazi-Satire über einen 10-jährigen Jungen im Dritten Reich. Jojo sucht eine Vaterfigur, und einen imaginären Freund findet er ausgerechnet in Adolf Hitler, gespielt von Waititi selbst.

Taika Waititi:

"Dieser imaginäre Hitler, den ich spiele, ist Gott sei Dank nicht der echte Hitler, daran wäre ich wirklich nicht interessiert. Aber er ist eine Mischung aus Jojos Vater, den er sehr vermisst und der eine Vaterfigur in seinem Leben braucht. Also hat er diese Figur beschworen, die eine Mischung aus seinem Vater und Adolf Hitler ist und wahrscheinlich auch einige seiner anderen Helden in sich trägt. Für mich war es also nie eine riskante Sache, es war mir nur wichtig, seine Denkweise zu zeigen."

Der Film startet am 18. Oktober in den USA und am 3. Januar nächsten Jahres in Großbritannien.

Beim TIFF wählt traditionell das Publikum an Stelle einer Jury den Gewinner. Wie TIFF-Co-Chef Cameron Bailey am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bei der Preisverleihung bekanntgab, wurde "Marriage Story" von Regisseur Noah Baumbach zum "First Runner-Up", dem zweitplatzierten Film, gekürt. Der dritte Platz ging an den diesjährigen Gewinner der Goldnene Palme Bong Joon-ho mit  "Parasite".

Zum besten Dokumentarfilm wählte das Publikum die deutsche Koproduktion "The Cave" von Feras Fayyad. Die Doku begleitet den Regisseur zurück in seine Heimat Syrien. Fayyad folgt dort einem engagierten Team von Ärztinnen, die in einem unterirdischen Krankenhaus unermüdlich Kriegsopfer behandeln und gegen systemischen Sexismus ankämpfen. Den zweiten Platz erhielt "I Am Not Alone" von Garin Hovannisian, gefolgt von Bryce Dallas Howards "Dads".

Bei dem zehntägigen Festival wurden dieses Jahr 333 Filme aus 84 Ländern gezeigt, darunter 30 deutsche Beiträge und Koproduktionen. Unter anderem hatte Ina Weisses "The Audition/Das Vorspiel" mit Nina Hoss in der Hauptrolle in Toronto Weltpremiere gefeiert.

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