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Invasion der Heuschrecken: Hungersnot droht

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Von Renate Birk mit AFP
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In Somalia, Äthiopien und Kenia kämpfen die Menschen gegen Millionen Heuschrecken.

Ostafrika leidet derzeit unter einer Heuschreckenplage. Die Schwärme in Äthiopien, Kenia und Somalia seien in ihrer Größe und ihrem Zerstörungspotenzial "beispiellos", teilte die UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) mit.

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Somalia rief den Notstand aus. Auch im weit entfernten Pakistan rief die Regierung wegen einer Heuschreckenplage den Notstand aus.

Die Heuschrecken machen sich über Weizen, Mais und anderes Getreide her. Die Länder fürchten ein Hungersnot.

Ein Schwarm kann aus bis zu 150 Millionen einzelnen Heuschrecken bestehen und eine halbe Million Heuschrecken frisst schon an einem Tag die Menge an Getreide, die 2500 Menschen ernähren könnte.

Es bedarf einer konzertierten Aktion, um der Heuschrecken Herr zu werden.

Der vereinzelte Einsatz von Insektiziden - wie hier in Kenia - hat keinen nachhaltigen Effekt, ebenso wenig wird die traditionelle Herangehensweise die Insekten vertreiben, mit Jacken nach den Tieren schlagen.

Die FAO warnt, dass die Schwärme bereits Eier gelegt haben, und erneut Heuschrecken jetzt Anfang Februar schlüpfen werden. Auch Südsudan und Uganda müssen mit der Ankunft von Heuschrecken rechnen.

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