Eilmeldung
This content is not available in your region

David Hockney malt den Frühling in der Normandie

euronews_icons_loading
David Hockney in der Normandie
Schriftgrösse Aa Aa

In der Normandie, mitten im Grünen, lebt und arbeitet schon seit einigen Monaten der britische Maler David Hockney. Auch während der Ausgangssperre blieb der 82-Jährige in Frankreich und malte unbekümmert weiter.

Der Mann mit Hornbrille und weisser Schiebermütze gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20 Jahrhunderts. Die Normandie sei seine aktuelle Inspirationsquelle, sagt er. "Wir waren ursprünglich hergekommen, weil wir das perfekte Haus gefunden hatten. Auch als der Lockdown kam. Ich musste nirgendwo hin. Es blühte alles direkt vor meiner Tür. Auf diese Weise konnte ich den Beginn des Frühlings einfangen."

"Für uns ist er wie ein kostbarer Schatz, jemand, der ebenso geschützt und erhalten werden muss wie die wunderschönen Fassaden in unserem Dorf", sagt der Bürgermeister von Beuvron-en-Auge, Jean-Michel Ravel d'Estienne.

Was brachte den Briten, dessen Gemälde Höchstpreise erzielen, ausgerechnet in diese Gegend,? Sein Nachbar, der Galerist Jean Frémont, hat die Antwort.

"Er brauchte etwas Abstand zu orten, an denen er sich sonst aufhält, wie London und Los Angeles, an denen allerseits bekannt und ständig belästigt wird. Hier ist er in aller Ruhe und findet seine Landschaftsmotive direkt vor ihm, malt Bäume und Blumen."

110 Werke sind bereits entstanden, sie sollen voraussichtlich im kommenden Oktober in Paris ausgestellt werden. Bis dahin bleibt dem Meister noch viel Zeit, die normannische Naturidylle zu genießen.