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Stones und Stars kämpfen für britische Livemusik-Szene

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Stones und Stars kämpfen für britische Livemusik-Szene
Copyright  Chris Pizzello/Invision/AP
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Die Rolling Stones haben unterschrieben, auch Sir Paul McCartney, Dua Lipa, Coldplay oder Ed Sheeran: Mehr als 1500 Musiker haben in einem offenen Brief an die britische Regierung zur Rettung der britischen Liveszene aufgefordert.

Das Verbot von Massenevents zur Eindämmung des Coronavirus könnte "das Ende dieser weltweit führenden Branche" bedeuten, hieß es in dem Schreiben.

Die Unterzeichner erinnerten daran, dass die britische Musikindustrie 210.000 Menschen beschäftigt und der Wirtschaft im vergangenen Jahr umgerechnet fünf Milliarden Euro einbrachte.

Unter dem Hashtag #LetTheMusicPlay haben sympathisierende Musiker und Bands Fotos aus Vor-Coronazeiten gepostet:

Alternative: Drive-in-Kozerte

Sie forderten einen Zeitplan für die Wiedereröffnung von Konzertsäalen und finanzielle Hilfen sowie eine vollständige Befreiung von der Mehrwertsteuer auf den Verkauf von Konzertkarten.

Um den Ausfall von Festivals und Konzerten etwas auszugleichen, wird es in diesem Sommer in ganz Großbritannien sogenannte - garantiert Coronavirus-kompatible Drive-in Konzerte mit bis zu 300 Fahrzeugen pro Abend. Stars wie die Kaiser Chiefs, The Streets und Dizzee Rascal machen mit.