Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Rückenwind durch die Pandemie: Das Comeback der Personal Computer

euronews_icons_loading
Rückenwind durch die Pandemie: Das Comeback der Personal Computer
Copyright  euronews
Schriftgrösse Aa Aa

Im vergangenen Jahr hat sich die Welt wieder für Personal Computer geöffnet. Die Pandemie mit ihren wiederkehrenden Einschränkungen ließ die Verkäufe in die Höhe schnellen.

Laut der International Data Corporation (IDC) gab es einen Anstieg von mehr als 13 Prozent gegenüber 2019 beim Absatz von Personal Computern, Tablets und Notebooks.

Die chinesische Marke Lenovo erreichte fast ein Viertel des Marktanteils (72,7 Millionen Einheiten), dicht gefolgt von der US-Firma HP (67,4 Millionen). Auf Platz drei liegt Dell (50,298 Millionen) vor Apple (23,1 Millionen) und der Firma Acer aus Taiwan (20,9 Millionen).

In einem Interview mit Euronews erklärte Ryan Reith von IDC die Entwicklung des Marktes. Er ist Programm-Vizepräsident für den Mobile Device Tracker von IDC:"Das erste Quartal 2020 war im Wesentlichen der Tiefpunkt, weil die Welt im Stillstand war und die Lieferkette wirklich beeinträchtigt wurde. Als wir von März direkt in den Dezember übergingen, haben wir gesehen, dass die Dynamik wieder zunahm."

Geändertes Verhalten

Die Verbraucher setzten eigentlich zunehmend auf Mobilität, mussten aber plötzlich die Nutzung überdenken, da viele auf ihr Zuhause beschränkt waren.

Dazu noch einmal Ryan Reith: "Die Pandemie hat sich eindeutig negativ auf das menschliche Umfeld als Ganzes ausgewirkt, das steht außer Frage, aber wenn man sozusagen zurückblättert, sehen wir, dass die Verbrauchertechnologie auf der ganzen Linie davon profitiert hat, dass die Menschen eingeschlossen waren. Im Juni letzten Jahres dachten wir, dass die Verbraucher sich mit ihren Ausgaben zurückhalten würden, weil die Welt in wirtschaftlicher Hinsicht unsicher ist. Was wir gesehen haben, war genau das Gegenteil."

Handelskonflikt: Stellen sich USA und China neu auf?

Unternehmen, Schulen und Haushalte haben in technische Geräte investiert, um sozialen Abstand zu gewährleisten. Und jetzt könnte es mit Joe Biden im Weißen Haus eine neue Technologie-Brücke nach China geben, glaubt Ryan Reith: "Ich denke, jedes Land braucht andere Nationen, um technologische Fortschritte zu machen. Es gibt unglaubliche Dinge, die in beiden Bereichen passieren. Durch den Streit bei den Zöllen gewinnt nicht jeder, ganz sicher nicht die Verbraucher und viele dieser Unternehmen, die versuchen, dort mitzuspielen."

Viele dieser Firmen präsentieren bereits die Zukunft der Haustechnik auf der Electronic Consumer Show CES 2021 in Las Vegas, dieses Jahr natürlich Pandemie-bedingt nur in einer virtuellen Ausgabe.