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Schauspieler Thomas Fritsch (77) gestorben

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Von Euronews mit dpa
Thomas Fritsch 2008
Thomas Fritsch 2008   -   Copyright  JOERG SARBACH/AP
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Der Schauspieler Thomas Fritsch ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er sei am Mittwoch "friedlich entschlafen" hieß es aus seinem näheren Umfeld.

Fritsch zählte zu den beliebtesten deutschen Fernsehschauspielern, bekannt war er unter anderem aus der ZDF-Serie "Drei sind einer zuviel" von 1977 mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann. Es ging dabei um zwei Männer, die um dieselbe Frau kämpfen.

Sechs Auftritte hatte Fritsch allein in dem Krimi-Dauerbrenner "Derrick". Im 80er-Jahre-Fernsehkult "Rivalen der Rennbahn" spielte er einen Jockey. Auf dem Bildschirm war er auch danach mit Rollen in quotenstarken Serien wie "Eine wunderbare Familie", "Hallo Robbie", "Unser Charly" oder "Soko 5113" präsent.

In der Edgar-Wallace-Satire "Der Wixxer" erlebte er 2004 sein Kino-Comeback in der Rolle des Earl of Cockwood.

Auch als Theaterschauspieler und Synchronsprecher war Fritsch aktiv. So war er im Blockbuster "Gladiator" die deutsche Stimme von Hauptdarsteller Russell Crowe und lieferte in der Streamingserie "Game of Thrones" die deutsche Tonspur von James Faulkner in der Rolle des Randyll Tarly.