Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Der Todesfahrer von New Orleans hatte eine IS-Flagge bei sich

Auto fährt in Menschenmenge in New Orleans - Mindestens 10 Tote
Auto fährt in Menschenmenge in New Orleans - Mindestens 10 Tote Copyright  ABC
Copyright ABC
Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

In New Orleans ist ein Fahrzeug in eine feiernde Menschenmenge gerast. Mindestens zehn Tote und mindestens 35 Verletzte meldet der städtischen Katastrophenschutz. Die Bürgermeisterin spricht von einem Terroranschlag.

Der Mann, der mit seinem Pick-up in der Silvesternacht in New Orleans mindestens zehn Menschen getötet hat, hatte laut dem FBI eine Flagge Flagge der Terrororganisation "Islamischer Staat" bei sich. Shamsud Din Jabbar hatte sein Auto in der US-Südstaatenmetropole mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gelenkt. Der Vorfall ereignete sich auf der Canal und Bourbon Street in einem berühmten Ausgehviertel der Stadt. Mindestens 35 weietre Personen wurden verletzt.

WERBUNG
WERBUNG

Das Motiv des Mannes ist noch nicht bekannt, aber das FBI untersucht den Vorfall als terroristischen Akt.

Die US-Bundespolizei teilte mit, dass es sich bei dem Fahrer des Wagens um einen 42-jährigen US-Bürger aus Texas. Der Pickup von Ford war "offenbar gemietet". Das FBI fahnet außerdem nach möglichen Komplizen.

Er habe „so viele Menschen wie möglich“ rammen wollen

Die demokratische Bürgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, sagte auf einer Pressekonferenz, es handle sich um einen „Terroranschlag“. Etwas vorsichtiger drückte sich die örtliche Polizei-Chefin Anne Kirkpatrick aus. Der Fahrer sei bei diesem „Vorfall“ mit „sehr hoher Geschwindigkeit“ und „absichtlich“ in die Menschenmenge gefahren, so die Polizei-Chefin. Der Fahrer habe „so viele Menschen wie möglich“ rammen wollen.

Später habe der Mann aus seinem Fahrzeug heraus, ein weißer Truck, auf die Polizei geschossen. Zwei Polizisten seien getroffen worden, so Kirkpatrick. Sie sagte außerdem, die Handlungen des Fahrers ließen darauf deuten, dass er „wild entschlossen“ gewesen sei, ein „Massaker“ zu verüben. Nach Angaben der Behörde wurden die Verletzten in fünf örtliche Krankenhäuser eingeliefert.

Ermittler suchen nach Sprengsätzen im Stadtviertel

Der Fahrer wurde bei einem Feuergefecht mit der Polizei getötet, das sich am Mittwoch gegen 3.15 Uhr in der Bourbon Street im belebten French Quarter der Stadt abspielte, so das FBI. Die Ermittler durchkämmten das Französische Viertel nach möglichen Sprengsätzen, sagte ein Polizeibeamter gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Der Beamte war nicht befugt, Einzelheiten der Ermittlungen öffentlich zu erörtern und sprach mit der AP unter der Bedingung der Anonymität.

Die stellvertretende FBI-Sonderbeauftragte Alethea Duncan sagte, die Beamten untersuchten mindestens einen mutmaßlichen improvisierten Sprengsatz am Tatort.

Der Vorfall ereignete sich gegen Ende der Silvesterfeierlichkeiten in New Orleans und wenige Stunden vor dem Anpfiff des AllState Bowl, einem Universitäts-Football-Viertelfinale, das im Caesars Superdome der Stadt ausgetragen wird vor Tausenden Zuschauern.

FBI ermittelt - Gouverneur spricht von „fürchterlicher Gewalttat“

Die Ermittlungen wurden inzwischen vom FBI übernommen. Die örtliche FBI-Beamtin sagte auf der Pressekonferenz, man habe in dem Wagen improvisierte Sprengsätze gefunden und untersuche nun, ob diese auch tatsächlich brauchbar waren.

Augenzeugen berichteten, dass der Fahrer anschließend aus seinem Wagen ausgestiegen sein soll und mit einer Waffe geschossen haben soll, worauf die Polizei mit Schüssen reagiert habe. Bislang gab es keine Informationen zum Fahrer und seinem Verbleib. 

Louisianas Gouverneur Jeff Landry nannte das Geschehen beim Nachrichtendienst X eine „fürchterliche Gewalttat“. „Bitte beten Sie gemeinsam mit Sharon und mir für alle Opfer und Ersthelfer vor Ort“, schrieb er und rief dazu auf, den Bereich der Tat zu meiden. Rettungskräfte waren mit einem massiven Aufgebot vor Ort.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Mutmaßliche Amokfahrt mit Bagger endet tödlich

Hätte der Anschlag in Magdeburg verhindert werden können? Die politische Aufarbeitung beginnt

Ryan Wesley Routh, Verdächtiger der Trump-Schießerei: Was wir wissen