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Kuba erschießt 4 Menschen auf US-Boot - JD Vance: „Hoffentlich nicht so schlimm, wie wir befürchten“

Mexican Navy ship Papaloapan
Mexican Navy ship Papaloapan Copyright  AP Photo
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Von Nela Heidner & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der kubanische Grenzschutz hat laut Regierung vier Menschen auf einem US-Schnellboot erschossen und mehrere verletzt. Havanna spricht von einer Verletzung der Hoheitsgewässer und „terroristischen Absichten“ der Crew. Die Insassen des Bootes seien allesamt Kubaner mit Wohnsitz in den USA.

Die kubanische Regierung hat bekannt gegeben, dass vier Männer getötet wurden, nachdem es zu einer Auseinandersetzung zwischen seinen Grenztruppen und einem in den USA registrierten Schnellboot kam, das in kubanische Hoheitsgewässer vor der Nordküste des Landes eingedrungen sei.

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Kubas Innenministerium erklärte, die Personen an Bord hätten das Feuer eröffnet, als die Beamten sich näherten, um das Boot zu kontrollieren, und einen kubanischen Kommandanten verletzten, woraufhin es zu einem Schusswechsel kam.

Die Besatzung des Schnellbootes eröffnete demnach das Feuer auf kubanische Kräfte, als diese sich näherten. Dabei wurde der Kommandant des kubanischen Patrouillenbootes verletzt. Die kubanischen Streitkräfte erwiderten das Feuer, woraufhin vier Personen an Bord des ausländischen Bootes getötet und sechs weitere Passagiere verletzt wurden. Die Verletzten wurden evakuiert und medizinisch versorgt, wie die Behörden mitteilten.

JD Vance: „Hoffentlich ist es nicht so schlimm, wie wir befürchten“

US-Vizepräsident JD Vance äußerte sich noch in der Nacht zu Donnerstag. Er sei von Außenminister Marco Rubio über den Vorfall informiert worden. Er gab keine weiteren Einzelheiten an und sagte „Hoffentlich ist es nicht so schlimm, wie wir befürchten.“

Die US-Behörden beobachten nach Angaben von Außenminister Rubio die Situation und versuchen mehr Details in Erfahrung zu bringen, unter anderem, ob es sich bei den Opfern um amerikanische Staatsbürger oder Personen mit ständigem Wohnsitz handele, sagte Rubio in der Nacht zu Donnerstag.

Insassen des Bootes waren Kubaner mit US-Wohnsitz

Kuba gab in einer Stellungnahme in der Nacht an, dass die zehn Personen an Bord die Absicht gehabt hätten, „zu terroristischen Zwecken“ in Kuba einzudringen. Laut des Innenministeriums in Havanna sei es eine versuchte „Infiltration“. Die Insassen des Bootes seien allesamt Kubaner mit Wohnsitz in den USA.

Kuba bezeichnete die Getöteten als "Angreifer". An Bord des US-Bootes seien Waffen, Sprengkörper und kugelsichere Westen gefunden worden.

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