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Militärischer Konflikt mit Iran könnte nicht nur Tage, sondern Wochen andauern

Anhänger der Regierung versammeln sich in Trauer, nachdem das Staatsfernsehen offiziell den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei bekannt gegeben hat, in Teheran, Iran, Sonntag, 1. März,
Anhänger der Regierung versammeln sich in Trauer, nachdem das Staatsfernsehen offiziell den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei bekannt gegeben hat, in Teheran, Iran, Sonntag, 1. März, Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Sertac Aktan
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In Iran betrauern seine Anhänger den Obersten Führer Ali Chamenei, Regierungsgegner hoffen auf ein Ende des Regimes. Die iranischen Revolutionsgarden setzen ihre Vergeltungsschläge gegen Israel und in der Golfregion fort.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera erklärt, dass ein neuer Oberster Führer in "ein oder zwei Tagen" gewählt werden sollte.

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Doch nichts deutet darauf hin, dass der militärische Konflikt nach dem Tod von Ali Chamenei durch einen Luftschlag der koordinierten Angriffe der USA und Israels in wenigen Tagen beendet sein wird. Experten gehen angesichts der vehementen Vergeltungsschläge Teherans eher von Wochen als von Tagen des militärischen Konflikts aus.

Am Sonntagabend ging US-Präsident Donald Trump davon aus, dass der Militäreinsatz vier Wochen dauern könnte. Er sagte in einer Ansprache vor seinem Flug von Florida nach Washington, es werde weiter gekämpft, "bis alle unsere Ziele erreicht sind". Dies könne "vier Wochen oder weniger dauern". Zugleich erklärte Trump in einem Telefoninterview aber auch, er habe zugestimmt, mit dem Iran zu sprechen.

Laut verschiedenen Berichten iranischer Staatsmedien - die nicht unabhängig geprüft werden können - wurden in Iran mehr als 200 Menschen durch die israelischen und US-amerikanischen Luftschläge ums Leben. Darunter offenbar mehr als 100 beim Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Landes.

Tote und Verletzte auch in Israel

In Israel sind etwa 10.000 Reservisten einberufen worden, und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gesagt, dass sich die Menschen auf einige Wochen der Angriffe einstellen sollten.

In Beit Shemesh in Zentralisrael kamen beim Beschuss des Schutzraums einer Synagoge mindestens neun Menschen ums Leben. Etwa 60 weitere wurden verletzt - darunter Kinder und eine schwangere Frau.

Verletzte wird nach dem iranischen Angriff in Beit Shemesh in Israel ins Krankenhaus gebracht
Verletzte wird nach dem iranischen Angriff in Beit Shemesh in Israel ins Krankenhaus gebracht AP Photo

Anhänger trauern, Regierungsgegner hoffen auf Ende des Regimes

Tausende Anhänger des iranischen Regimes haben sich am Sonntag auf dem Hauptplatz in der zentralen Stadt Yazd versammelt. Sie skandierten "Tod für Amerika" - einen Tag, nachdem Ayatollah Ali Khamenei, bei US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf seine Residenz in Teheran getötet worden war.

In der Nacht auf Sonntag waren besonders über den Dächern der iranischen Hauptstadt Jubelrufe zu hören.

Erste US-Soldaten getötet

Das US-Zentralkommando bestätigte auf X, dass bei den iranischen Angriffen auf Militärstützpunkte der USA drei US-Soldaten getötet und fünf schwer verwundet wurden. Mehrere andere erlitten leichte Schrapnellverletzungen und Gehirnerschütterungen.

Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden sieben Tote durch iranische Vergeltungsschläge gemeldet. Auch der wichtigste US-Militärstützpunkt in der Golfregion in Katar stand den zweiten Tag in Folge unter Beschuss.

Vor allem in Dubai und Abu Dhabi sitzen tausende Touristen und Touristinnen fest, da die Flughäfen wegen des gesperrten Luftraums vorerst geschlossen bleiben.

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