Nach den Vorfällen rund um den britischen Luftwaffenstützpunkt in Zypern wächst die Anspannung im östlichen Mittelmeer: Griechenland schickt Fregatten und Kampfjets, Frankreich kündigt Raketen und Drohnenabwehr sowie mindestens ein Kriegsschiff an.
Seit Montagabend sind die Fregatten der Marine "Kimon" und "Psara" im Rahmen der Verstärkung der Luftverteidigung der Insel auf dem Weg nach Zypern.
Darüber hinaus sind bereits vier F-16-Kampfjets auf dem Flughafen von Paphos stationiert.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias und der Chef des Verteidigungsstabs, General Dimitris Houpis, reisen nach Zypern.
Sie werden sich mit dem Präsidenten der Republik Zypern Nikos Christodoulides und dem Verteidigungsminister der Republik Zypern Vassilis Palma treffen.
Diese Schritte sind Teil der Aktivierung der griechisch-zypriotischen einheitlichen Verteidigungsdoktrin, die bestätigt, dass Athen und Nikosia im Falle einer Bedrohung nach einem gemeinsamen strategischen Plan vorgehen.
Unterdessen berichtet ertnews.gr, dass Patriot-Raketenbatterien nach Karpathos verlegt werden, um dort stationiert zu werden.
Der für Mittwoch angesetzte Nationale Rat für Außenpolitik wurde vorverlegt und wird heute einberufen.
Und Frankreich rüstet Zypern auf
Nach Informationen der Cyprus News Agency schickt Frankreich nach den jüngsten Entwicklungen Raketenabwehrsysteme, Drohnenabwehrsysteme und mindestens eine Fregatte nach Zypern.
Dieselbe Quelle berichtete, dass es zuvor eine Kommunikation zwischen den Präsidenten Zyperns und Frankreichs sowie eine Anfrage aus Nikosia gegeben habe.
Gleichzeitig gibt es Berichte, dass Deutschland einen ähnlichen Schritt unternehmen könnte.