Die deutsche Fregatte "Nordrhein-Westfalen" legt einen Zwischenstopp auf Zypern an. Mehrere europäische Länder entsenden Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer, um Zypern und die europäische Außengrenze am Rande des Krieges im Nahen Osten zu sichern.
Nach dem iranischen Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt in Zypern verstärken mehrere europäische Länder ihre Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer.
Die deutsche Fregatte "Nordrhein-Westfalen" legte einen Zwischenstopp auf Zypern an - das Kriegsschiff ist auf dem Weg zum UN-Libanon-Einsatz.
Frankreich schickt den französischen Flugzeugträger "Charles de Gaulle", und Präsident Emmanuel Macron besucht am Montag Nikosia, Spanien verlegt trotz seiner Kritik an der Militäroffensive Israels und der USA die Fregatte "Cristóbal Colón", und Italien entsendet die Fregatte "Federico Martinengo". Ausdrücklich geht es nicht um Eingreifen in den militärischen Konflikt, sondern um die Sicherung des EU-Mitglieds Zyperns und der EU-Außengrenze am Rande des Krieges im Nahen Osten.
Italiens Regierungschefin Georgia Meloni betonte: „Um die Sicherheit der Grenzen der Europäischen Union zu gewährleisten, entsenden wir eine italienische Fregatte nach Zypern. Dies ist ein Akt der europäischen Solidarität, vor allem aber der Prävention.“
Griechenland, Frankreich, Spanien, die Niederlande und Großbritannien beteiligen sich an der militärischen Schutzmission im östlichen Mittelmeerraum. Auch Meloni stellte klar, dass die jüngste Initiative nicht bedeute, dass Italien sich an dem Konflikt beteiligt. US-Präsident Trump hatte allerdings gegenüber italienischen Medien erklärt, dass Meloni versuche, den Vereinigten Staaten zu helfen.
Die jüngsten Vorfälle haben in Zypern eine hitzige Debatte über die Präsenz britischer Militärstützpunkte dort ausgelöst. Am Samstag protestierten hunderte Menschen in der Hauptstadt Nikosia und forderten ein Ende der Nutzung der Stützpunkte im Krieg im Nahen Osten.