Nach einem Brand, der hunderte Matrosen die Kojen kostete, muss der US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford in Reparatur. Angekommen vor der Insel Kreta, ist er für die kommende Zeit nicht einsatzbereit. Zuvor war er Teil der "Operation Epic Fury" im Iran von Donald Trump.
Der US-amerikanische Flugzeugträger USS Gerald F. Ford ist zur Reparatur vor der Insel Kreta angekommen. Beschädigt durch einen Brand, der erst nach 30 Stunden unter Kontrolle gebracht werden konnte, fällt das größte Kriegsschiff der USA für die Operation im Iran nun aus.
Mehrere US-Flugzeugträger sind derzeit im Einsatz, doch die anstehenden Wartungen und Reparaturen bringen die USA in Bedrängnis. 2026 droht die Navy die gesetzliche Mindestzahl von 11 Flugzeugträgern im Dienst zu verfehlen.
Nach Brand: USS Gerald R. Ford zur Reparatur in Kreta eingetroffen
Die USS Gerald R. Ford gilt als modernster Flugzeugträger der Vereinigten Staaten. Das Vorzeigekriegsschiff, denn es ist das größte der Welt, war bereits mehr als 300 Tage im Einsatz bei der "Operation Epic Fury" im Roten Meer im Einsatz, die jetzt auch im Krieg gegen den Iran eingesetzt wird. Nur der Einsatz eines Flugzeugträgers im Vietnamkrieg dauerte länger an, als das von Donald Trump geleitete Manöver.
Am 12. März hat es auf dem Kriegsschiff gebrannt. Das Feuer soll in der Hauptwäscherei des Schiffs ausgebrochen sein und hat mindestens rund 100 Schlafplätze der Marinesoldaten beschädigt. Die Löscharbeiten auf dem Schiff erwiesen sich als besonders schwierig und dauerten etwa 30 Stunden an.
Der Vorfall soll sowohl betriebliche Schwierigkeiten als auch technische Schwächen des modernsten Flugzeugträgers der Vereinigten Staaten ans Licht gebracht haben. Zuvor soll es bereits weitere Schwierigkeiten auf See gehabt haben.
Wie ein Beamter gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, benötigten etwa 200 Besatzungsmitglieder erste Hilfe, weil sie Rauch eingeatmet hatten. Darüber hinaus wurde eine Person verletzt zur weiteren Behandlung abtransportiert. Das Ausmaß der Schäden wurde zuerst durch einen Bericht der New York Times bekannt, während das Pentagon nicht sofort eine offizielle Stellungnahme abgab.
Eine offizielle Untersuchung zu den Ursachen des Brandes ist nach Informationen der New York Times geplant. Am heutigen Montag ist das Schiff gegen 10 Uhr im Hafen der Marineeinrichtung Souda eingetroffen. Während einer Zeit intensiver geopolitischer Entwicklungen mit unmittelbarer Teilnahme der USA fällt das größte Kriegsschiff nun aus.
Marine: Drei weitere US-Flugzeugträger fallen aus
Die "Gerald R. Ford", das größte Kriegsschiff der Welt und Heimat von rund 4.000 Besatzungsmitgliedern, befindet sich bereits im zehnten Monat ihres Einsatzes und es besteht die Möglichkeit, dass sie den längsten Einsatz eines Flugzeugträgers seit dem Vietnamkrieg übertrifft. Vor seiner Entsendung in den Nahen Osten hatte es auch an US-Militäroperationen in der Karibik teilgenommen, die sich auf Venezuela konzentrierten.
Neben der Reparatur auf diesem Kriegsschiff sollen drei weitere Flugzeugträger in der kommenden Zeit aus dem Verkehr gezogen werden. So ist die USS John C. Stennis bereits jetzt nicht einsatzbereit. Für die USS Harry S. Truman stehe die Überholung an.
Hinzu kommt nach Informationen des Nachrichtenportals "19fortyfive", dass die USS-Nimitz geplant ab März 2027 außer Dienst gestellt werden sollte. Die Marine der Vereinigten Staaten kämpfe demnacht damit, ihre gesetzlich vorgeschriebene Flottengröße zu halten. Laut der Vorschrift muss die US-Navy elf Flugzeugträger im Dienst haben, so das Portal.