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Trump sagt Iran-Gespräche ab – US-Gesandte reisen nicht nach Pakistan

Abgesagt: Am Wochenende werden keine Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad stattfinden
Abgesagt: Am Wochenende werden keine Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad stattfinden Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Evelyn Ann-Marie Dom & Sonja Issel
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die geplanten Gespräche mit dem Iran geraten ins Stocken: Trump sagt die Reise von Witkoff und Kushner ab, betont aber, ein Wiederaufflammen des Kriegs sei nicht geplant.

US-Präsident Donald Trump hat dem Sender Fox News zufolge erklärt, dass er die Reise seiner Gesandten nach Pakistan abgesagt hat. Steve Witkoff und Jared Kushner werden demnach nicht zu Gesprächen mit dem Iran entsandt.

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Trump betonte zugleich, die Absage bedeute nicht, dass der Krieg mit dem Iran wieder aufgenommen werde.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi war bereits am Samstagnachmittag aus Islamabad abgereist, bestätigten zwei pakistanische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP unter der Bedingung der Anonymität. Zuvor hatte er sich mit Armeechef Asim Munir sowie Premierminister Shehbaz Sharif getroffen.

Bei diesen Gesprächen habe er die "roten Linien" Teherans dargelegt und zugleich bekräftigt, dass Iran die Vermittlungsbemühungen Pakistans weiterhin unterstützen werde – "bis ein Ergebnis erzielt wird".

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi trifft bei seiner Ankunft in Islamabad am Freitag, den 24. April 2026, mit pakistanischen Beamten zusammen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi trifft bei seiner Ankunft am Freitag, den 24. April 2026, mit pakistanischen Beamten in Islamabad zusammen. Pakistan Ministry of Foreign Affairs via AP

Eine erste Verhandlungsrunde hatte bereits Anfang des Monats in Pakistan stattgefunden, blieb jedoch ohne Ergebnis. Islamabad hat sich seither als wichtiger Vermittler in den Bemühungen um eine Deeskalation positioniert. Nach dem ergebnislosen ersten Treffen hatte der Iran zunächst gezögert, eine weitere Delegation zu entsenden.

Am Samstagmorgen war die Hauptstadt Islamabad weitgehend abgeriegelt: Sicherheitskräfte waren an zentralen Kreuzungen stationiert, auf Dächern entlang der Hauptstraßen postiert, während Hubschrauber über der Stadt kreisten. Kontrollpunkte, Straßensperren und Umleitungen prägten vor allem die sogenannte "rote Zone" rund um den Verhandlungsort.

Wiederaufnahme des Flugverkehrs in Teheran

Unterdessen hat der Iran am Samstag erstmals seit Beginn der Spannungen mit den USA und Israel Ende Februar den kommerziellen Flugverkehr am Imam Khomeini International Airport wieder aufgenommen.

Von Teheran aus starteten Flüge nach Istanbul, in Omans Hauptstadt Maskat sowie in die saudische Stadt Medina, berichteten staatliche Medien. Auf der Plattform Flightradar24 wurden am Samstagmorgen mehrere Abflüge in Richtung Istanbul registriert.

Der iranische Luftraum war seit dem 28. Februar weitgehend geschlossen, wurde jedoch Anfang des Monats im Zuge einer ersten Waffenruhe teilweise wieder geöffnet.

Weitere Quellen • AP

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