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Ölpreis steigt: Iran und Israel greifen sich trotz Trump gegenseitig an

Drei Händler arbeiten auf dem Parkett der New York Stock Exchange am Mittwoch, dem dritten Juni 2026.
Drei Händler arbeiten am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, auf dem Parkett der New Yorker Börse. Copyright  AP Photo
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Von Angela Barnes
Zuerst veröffentlicht am
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Ölpreise steigen am Montagmorgen: Anleger reagieren auf neue Eskalation im Nahen Osten.

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn deutlich gestiegen. Auslöser waren israelische Luftangriffe am Montag auf Ziele im Zentral- und Westiran als Reaktion auf Raketenbeschuss. Das staatliche Fernsehen in Iran meldete Explosionsgeräusche in Isfahan, Täbris und Teheran, nannte aber zunächst keine Einzelheiten.

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US-amerikanische und iranische Unterhändler hatten sich in der vergangenen Woche grundsätzlich auf eine Verlängerung der Waffenruhe geeinigt. Das Abkommen ist jedoch noch nicht endgültig. Die neuen Angriffe erschweren die Bemühungen um ein Ende des Konflikts weiter.

Die Nordseesorte Brent, die als internationale Referenz gilt, verteuerte sich um 3,50 Dollar auf 96,59 Dollar je Barrel. US-Leichtöl stieg zur gleichen Zeit um 3,48 Dollar auf 94,02 Dollar je Barrel.

An den Aktienmärkten in Asien gab der südkoreanische Leitindex Kospi um 6,8 % auf 7.605,42 Punkte nach. Auslöser war ein Kursrückgang von Samsung Electronics, dem größten Unternehmen des Landes, um 7 %. Papiere von SK Hynix verloren 3,3 %.

Der Taiex in Taiwan büßte 3,8 % ein. In Hongkong verlor der Hang Seng 1,3 % auf 24.631,64 Punkte. Der Shanghai Composite Index sank um 1,1 % auf 3.984,75 Punkte.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel um 4,2 % auf 63.804,77 Punkte. Die Regierung in Tokio korrigierte zugleich die annualisierte Wachstumsrate für das erste Quartal auf 1,8 % nach unten, nach zuvor 2,1 %.

In Australien ruhte der Handel wegen des Feiertags zum Geburtstag des Königs.

An der Wall Street schloss die vergangene Woche mit deutlichen Verlusten. Der S&P 500 rutschte um 2,6 % auf 7.383,74 Punkte ab, nachdem ein robuster Arbeitsmarktbericht die Erwartungen verstärkte, dass die US-Notenbank Fed im Laufe des Jahres die Zinsen anheben könnte.

Es war der stärkste Tagesverlust seit dem 10. Oktober, als die Regierung von Donald Trump mit Strafzöllen von 100 % auf Importe aus China drohte. Der Dow Jones Industrial Average gab 1,4 % auf 50.866,78 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq Composite sackte um 4,2 % auf 25.709,43 Punkte ab.

Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen an, nachdem ein Bericht des Arbeitsministeriums meldete, dass die US-Wirtschaft im Mai überraschend 172.000 Stellen geschaffen hat. Es ist ein weiterer Hinweis, dass der Arbeitsmarkt trotz des Inflationsdrucks auf Unternehmen und Verbraucher robust bleibt.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg von 4,50 % vor Veröffentlichung des Berichts auf 4,54 %. Die zweijährige Anleihe, die besonders sensibel auf die Geldpolitik der Fed reagiert, kletterte von 4,04 % auf 4,16 %.

Die Fed hat die Leitzinsen bislang unverändert gelassen, um die Folgen der anhaltend hohen Inflation besser einschätzen zu können. Die Preise hatten sich bereits durch die Wirkung der Zölle nach oben bewegt. Der Krieg der USA mit Iran blockiert de facto den Transport von Rohöl durch die Straße von Hormus.

Im frühen Devisenhandel am Montag legte der US-Dollar leicht zu und kostete 160,35 japanische Yen nach zuvor 160,25 Yen. Der Euro wurde mit 1,1530 Dollar gehandelt, nach 1,1515 Dollar.

Weitere Quellen • AP

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