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Aliens, Panafrikanismus und Olivia Rodrigo: Tipps für diese Woche in Europa

Simone Leigh, Dunham, 2017 – Emily Blunt in „Disclosure Day“ – Cover zu Olivia Rodrigos Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“
Simone Leigh, Dunham, 2017 – Emily Blunt in „Disclosure Day“ – Albumcover zu Olivia Rodrigos „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ Copyright  Simone Leigh, courtesy Matthew Marks Gallery, photographer: Jonathan Mathias - Universal Studios - Geffen
Copyright Simone Leigh, courtesy Matthew Marks Gallery, photographer: Jonathan Mathias - Universal Studios - Geffen
Von Amber Louise Bryce
Zuerst veröffentlicht am
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Kino- und Pop-Highlights der Woche: Steven Spielbergs „Disclosure Day“ startet im Kino, Olivia Rodrigo besingt die Liebe, die uns den Verstand raubt.

Willkommen zurück zu einer neuen Runde spannender Tipps, was es diese Woche zu erleben, zu sehen und zu hören gibt.

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Die Blockbuster-Saison läuft auf Hochtouren: Steven Spielbergs Disclosure Day kommt ins Kino. Auf dem kleinen Bildschirm kehren derweil leichte Wohlfühlserien zurück, etwa Sweet Magnolias und Sesame Street: Volume 3 auf Netflix.

JR hat die Eröffnung von „La Caverne du Pont Neuf“ in Paris auf unbestimmte Zeit verschoben. Doch das Grand Palais lockt mit einer sinnlichen, gedanklich anregenden neuen Ausstellung, in der sich Besucherinnen und Besucher als Teilchen wiederfinden. In London lohnt sich zudem ein Besuch im Barbican, das eine groß angelegte Saison zur panafrikanischen Kunst zeigt.

Scrollen Sie weiter für Details – und um zu entdecken, was in den kommenden Tagen sonst noch auf Ihrem Radar stehen sollte.

Ausstellungen

Project a Black Planet: Kunst und Kultur Panafrikas

Chris Ofili, Union Black, 2003.
Chris Ofili, Union Black, 2003. © Chris Ofili. Courtesy the artist, David Zwirner and Victoria Miro

Wann: elfter Juni bis sechster Oktober 2026

Wo: Barbican (London, UK)

Project a Black Planet widmet sich dem Panafrikanismus und seinem Einfluss auf Kunst und Kultur. Die Schau ist mehr als eine Ausstellung, sie füllt eine ganze Saison mit Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen Gespräche, Filmvorführungen, Installationen und mehr. Dazu kommen über 300 Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Afrika. Die Saison bietet einen vielfältigen, tiefen Einblick in die Geschichten verschiedener Communities – und in die Kreativität, die daraus entsteht. Mehr Infos hier. (Quelle auf Englisch)

Laure Prouvost: We Felt A Star Dying

© Laure Prouvost, Nous, frissons d’étoiles, 2026 © ADAGP, Paris, 2026 Fotografie des Mittelschiffs: © Simon Lerat für GrandPalaisRmn, Paris, 2025
© Laure Prouvost, Nous, frissons d’étoiles, 2026 © ADAGP, Paris, 2026 Fotografie des Mittelschiffs: © Simon Lerat für GrandPalaisRmn, Paris, 2025 Nous, frissons d’étoiles, 2026

Wann: zehnter Juni bis 26. Juli 2026

Wo: Grand Palais (Paris, Frankreich)

Die französische Künstlerin Laure Prouvost lädt Besucherinnen und Besucher ein, die Existenz aus der Perspektive von Quantenteilchen zu betrachten. Ihre neue Ausstellung wirkt bewusst schwindelerregend. Kinetische Skulpturen mit sechs Gliedmaßen, mineralische Düfte und meteoritenartige Gebilde, die von der Decke hängen, füllen den Raum. Unter dem Glasdach des Grand Palais funkelt und weitet sich alles. Prouvost möchte daran erinnern, wie sehr wir miteinander verbunden sind – und dass wir, so klein wir uns fühlen, Teil von etwas ungleich Größerem sind. Mehr Infos hier. (Quelle auf Englisch)

Bonus-Tipp: Das abstrakte Expressionismus‑Werk und die irritierenden Symbolsprachen des zeitgenössischen Künstlers Jasper John würdigt das Guggenheim Museum Bilbao (Quelle auf Englisch) noch bis zwölfter Oktober 2026. Außerdem eröffnet am dreizehnten Juni im Yorkshire Sculpture Park (Quelle auf Englisch) eine bedeutende neue Schau: „Hold to This Earth: Works by Contemporary Indigenous North American Artists from Tia Collection“.

Filme

Disclosure Day

Wo: Kinos

Wann: zwölfter Juni

Ein neuer Sci‑Fi‑Blockbuster von Steven Spielberg? Viel mehr muss man fast nicht sagen. Disclosure Day gehört zu den meist erwarteten Filmen 2026 und markiert die Rückkehr des großen Event-Kinos. Diesen Film sollte man unbedingt auf der großen Leinwand sehen. Eine Meteorologin aus Kansas City (Emily Blunt) beginnt während einer Livesendung plötzlich, nachrichtartige Signale zu senden, die an außerirdische Botschaften erinnern. Gemeinsam mit dem IT-Sicherheitsexperten und Whistleblower Connor (Josh O’Connor) versucht sie aufzudecken, was die Regierung verheimlicht. Wird es der Film des Sommers? Wir wollen es glauben ...

Bonus-Tipp: Das deutsche Musikdrama Köln 75 über eine Jugendliche, die ein Jazzkonzert organisiert, läuft weiter in ausgewählten europäischen Kinos.

Serien

Sweet Magnolias

Wo: Netflix

Wann: elfter Juni

Sweet Magnolias spielt in der kleinen, fiktiven Stadt Serenity in South Carolina – ein Name, der Programm ist. Im Mittelpunkt stehen drei beste Freundinnen: Maddie (JoAnna Garcia Swisher), Helen (Heather Headley) und Dana Sue (Brooke Elliott). Sie schlagen sich mit beruflichen Problemen und Beziehungskrisen herum, doch ihre enge Freundschaft bleibt ihr Rettungsboot. Die Serie basiert auf einer Romanreihe von Sherryl Wood und ist klassische Wohlfühlunterhaltung – wie ein warmes Getränk und ein freundliches Schulterklopfen. Inzwischen beginnt die fünfte Staffel, neue Zuschauerinnen und Zuschauer haben also einiges aufzuholen.

Bonus-Tipps: Wer nach noch mehr Comfort-TV sucht: Sesame Street: Volume 3 sowie die Staffeln eins bis drei von Shrill kommen am achten Juni ebenfalls zu Netflix.

Musik

Olivia Rodrigo: You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love

Wann: zwölfter Juni

Rechtzeitig für die Sommer-Playlists veröffentlicht Olivia Rodrigo ihr drittes Studioalbum: „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“. Die 23-Jährige, die 2021 mit ihrer Single „Driver’s License“ Rekorde brach, sagte der New York Times, sie habe all die Arten inspiriert, auf die Liebe einen verrückt und unglücklich machen kann. Das Album umfasst 13 Songs, verteilt auf zwei Seiten – jede erkundet den schmalen Grat zwischen Liebesrausch und Wahnsinn.

Bonus-Tipp: Rick Ross’ zwölftes Studioalbum „Set in Stone“ ist eine introspektive Sammlung, in der der US-Rapper seinen rasanten Aufstieg und sein Vermächtnis reflektiert. Erscheint am zwölften Juni.

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