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USA ziehen in die K.-o.-Runde ein, Schottland patzt gegen Marokko

US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino nimmt Folarin Balogun nach dessen Auswechslung im WM-Spiel der Gruppe D in den Arm.
US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino umarmt Folarin Balogun nach dessen Auswechslung im WM-Gruppenspiel der Gruppe D. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Das Team von Mauricio Pochettino steht als Gruppensieger in Gruppe D fest. Zum Auftakt hatte die Mannschaft Paraguay mit vier zu eins besiegt.

Die USA sind nach einem 2:0 gegen Australien am Freitag mühelos in die K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft eingezogen.

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Die Mitgastgeber traten vor ausverkauftem Haus in Seattle erneut äußerst energiegeladen auf und machten damit das Ticket für die K.-o.-Phase mit 32 Teams perfekt.

Die Treffer – ein Eigentor von Australiens Cameron Burgess sowie ein Kopfballtor von Alex Freeman nach einer heftigen Richtungsänderung des Balls – waren alles andere als schön herausgespielt. Das schmälert den Auftritt der US-Auswahl jedoch nicht, die nun zeigt, welches Potenzial in ihr auf der großen Bühne steckt.

Die Mannschaft von Mauricio Pochettino war bereits mit einem 4:1-Erfolg gegen Paraguay stark ins Turnier gestartet. Sie geht nun mit viel Selbstvertrauen in die entscheidende Phase. Das letzte Gruppenspiel dürfte Pochettino zudem Spielraum für Rotation geben, denn die Türkei ist bereits ausgeschieden und die USA haben den Gruppensieg in Gruppe D sicher.

Eine Sorge bleibt für den Argentinier jedoch: der Fitnesszustand von Schlüsselspieler Christian Pulisic. Der Offensivstar fehlte gegen die Socceroos wegen einer Wadenverletzung.

Schottische Fans sitzen auf den Rängen nach dem WM-Gruppenspiel der Gruppe C zwischen Schottland und Marokko in Foxborough, Massachusetts, nahe Boston, Freitag, 19. Juni 2026.
Schottische Fans sitzen auf den Rängen nach dem WM-Gruppenspiel der Gruppe C zwischen Schottland und Marokko in Foxborough, Massachusetts, nahe Boston, Freitag, 19. Juni 2026. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Die WM-Kampagne Schottlands hat nach einer 1:0-Niederlage gegen Marokko am Freitag in Boston einen Dämpfer erhalten.

Ein wuchtiger Schuss von Ismael Saibari in den Winkel schon in der zweiten Minute reichte den WM-Halbfinalisten von 2022 zum Sieg.

Die Schotten stemmten sich danach gegen die Niederlage, nachdem Marokko in der Anfangsphase klar dominierte und zeitweise wie der sichere Sieger wirkte. Einige gute Chancen erspielten sie sich noch, am Ende standen sie jedoch mit leeren Händen da.

Durch das Ergebnis liegen sie nun auf Rang drei in Gruppe C. Zur Erinnerung: Die acht besten Gruppendritten ziehen in die K.-o.-Runde ein. Nach dem Auftaktspiel gegen Haiti, in dem sie drei Punkte eingefahren haben, besitzt Schottland damit weiterhin gute Chancen auf das Weiterkommen.

Andernorts brachte Brasilien sein Turnier mit einem 3:0-Sieg gegen Haiti in Philadelphia wieder in die Spur. Matheus Cunha von Manchester United traf doppelt, Vinicius Junior von Real Madrid steuerte den dritten Treffer bei.

Auch die Türkei verabschiedete sich mit einer 1:0-Niederlage gegen Paraguay aus der Gruppenphase. In dieser Partie schrieb Ex-Newcastle-Stürmer Miguel Almiron Geschichte: Er wurde als erster Spieler vom Platz gestellt, weil er sich beim Gespräch mit einem Gegenspieler die Hand vor den Mund hielt.

Das International Football Association Board hatte im April beschlossen, diese Regel für die Weltmeisterschaft einzuführen, um diskriminierendes Verhalten einzudämmen.

Die Regel lautet: „Nach Ermessen des Wettbewerbsveranstalters kann jeder Spieler, der sich in einer konfrontativen Situation mit einem Gegenspieler den Mund bedeckt, mit einer Roten Karte bestraft werden.“

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