Die neuen Maßnahmen verschärfen Handels- und Technologieauflagen, um jede Unterstützung für das Militär und die Industrie von Belarus zu unterbinden.
Acht Staaten außerhalb der EU schließen sich den jüngsten Sanktionen der Europäischen Union gegen Belarus an. Grund ist die Unterstützung der russischen Kriegsführung in der Ukraine durch die Regierung in Minsk.
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Island, Liechtenstein, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen und die Ukraine wollen sicherstellen, dass ihre nationale Politik mit den Maßnahmen übereinstimmen, die der Rat der EU am 23. Juli beschlossen hat. Das teilte der Staatenverbund am Dienstag mit.
Die EU begrüßt diese Entscheidung. Die Sanktionen weiten die Beschränkungen für Waren und Technologien aus, die die militärischen, technologischen, Verteidigungs- oder Sicherheitsfähigkeiten von Belarus stärken könnten.
Zudem führen sie weitere Begrenzungen für Importe von Gütern ein, die Belarus zusätzliche Einnahmequellen verschaffen könnten.
Die Maßnahmen verschärfen außerdem die Auflagen für die Beteiligung von Belarus an Krypto-Vermögensgeschäften mit Sitz in der EU. Zugleich sehen sie Ausnahmen vor, damit weiterhin Waren und Dienstleistungen nach Belarus gelangen können, die für den Erhalt der öffentlichen Internet-Infrastruktur notwendig sind.