Gesundheitsministerin Stéphanie Rist meldet, dass der erste in Frankreich diagnostizierte Ebola-Patient genesen ist. Er hat das Krankenhaus verlassen.
„Geheilt“ und „aus dem Krankenhaus entlassen“: Erleichterung im ersten in Frankreich bestätigten Ebola-Fall.
Gesundheitsministerin Stéphanie Rist erklärte: „Nach zwei negativen PCR-Tests gilt der Patient nun als geheilt und konnte sicher in sein Zuhause zurückkehren.“
Der inzwischen genesene Patient ist ein Arzt einer Hilfsorganisation. Er war am 23. Juni mit einem Flug aus der Demokratischen Republik Kongo in Frankreich eingetroffen.
Beim Einstieg ins Flugzeug hatte er nur leichte Kopfschmerzen. Auf dem Flug verschlechterte sich sein Zustand jedoch.
Nach der Landung brachten die Behörden den Mann sofort in Isolation. Fünf mögliche Kontaktpersonen blieben ebenfalls zu Hause in Quarantäne, für insgesamt 21 Tage.
Rist betonte, der Virus-Träger habe nur wenige Symptome gezeigt. Er sei jedoch eng medizinisch betreut und streng nach den geltenden Gesundheitsprotokollen überwacht worden.
Das Ebola-Virus kann hämorrhagische Fieber auslösen, die häufig tödlich verlaufen.
Das Virus gilt als nicht sehr ansteckend. Der aktuelle Ausbruch hat in der DR Kongo dennoch mindestens 452 Menschen das Leben gekostet, wie der letzte Stand vom 3. Juli zeigt. Der Erreger breitet sich weiter aus. Vor Kurzem wurde ein Fall in Kisangani bestätigt, einer Großstadt rund 600 km vom Zentrum des Ausbruchs entfernt.