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Euronews startet kasachischsprachiges Programm in Astana

Pressekonferenz zur Eröffnung des kasachischen Sprachdienstes in Astana, am siebten Juli 2026
Pressekonferenz zur Eröffnung des kasachischen Sprachdienstes in Astana am siebten Juli 2026 Copyright  Euronews
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Von Galiya Khassenkhanova
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Im Zuge seiner Expansion in Zentralasien startet Euronews einen neuen kasachischsprachigen Dienst. Damit bringt der Sender seine europäische Sicht und weltweite Berichterstattung nach Kasachstan.

Euronews startet einen neuen Kanal, auf dem das weltweite Programm auf Kasachisch läuft. Damit treibt der Sender seine strategischen Pläne für Kasachstan voran und bringt seine besondere journalistische Perspektive sowie die Berichterstattung über das Land und die gesamte Region Zentralasien zu den Zuschauerinnen und Zuschauern in Kasachstan und darüber hinaus – in einer Phase, in der die Bedeutung der Region wächst.

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Die landesweite Einführung des kasachischsprachigen Euronews-Angebots folgt auf eine vor zwei Jahren geschlossene Partnerschaft mit Kasachstan. Danach entstanden das redaktionelle Zentrum in Astana und ein Büro in Almaty – ein Novum in der Welt der globalen Medien. Der neue Dienst ist die 20. Sprachversion von Euronews, neben 14 regulären Sprachdiensten und sechs Franchise-Kanälen.

Zugleich ist Kasachisch die erste zentralasiatische Sprache im weltweiten Sendennetz von Euronews.

Bei einer Auftaktveranstaltung in Astana am Dienstag sagte Euronews-Vorsitzender Pedro Vargas David, Kasachisch sei als zentrale eurasische und damit auch europäische Sprache „ein wichtiger Bestandteil unserer Euronews-Familie“.

Er betonte, der neue Sprachdienst zeige den Anspruch des Senders, sein vielfältiges Angebot und seine Präsenz in der Region auszubauen und die Marke Euronews in Kasachstan und Zentralasien zu stärken, indem europäische und globale Inhalte miteinander verknüpft werden.

„Der kasachischsprachige Euronews-Kanal ist kein neues lokales Medium in Kasachstan, sondern ein internationaler Nachrichtensender, der auf Kasachisch sendet“, sagte Vargas David. Ziel sei es, dem Publikum die Fakten zu allen globalen Ereignissen zu liefern – ganz im Sinne des Euronews-Grundverständnisses, zu gut informierten Gesellschaften beizutragen.

Kanat Iskakov, Erster Vizeminister für Kultur und Information Kasachstans, erklärte im Namen der Regierung, die Einführung des kasachischsprachigen Euronews-Angebots sei „ein historisches Ereignis, ein Meilenstein für Kasachstan und ein Mediendienst, den wir haben mussten“.

„Bislang wurde Euronews auf Russisch in Kasachstan ausgestrahlt, künftig sehen wir Euronews auf Kasachisch“, sagte Iskakov und ergänzte, der neue Dienst werde „dem Kasachischen insgesamt neuen Schwung und Entwicklung verleihen“.

„Dass Euronews hier ist und nun für Kasachstan sendet, wird unserem Land aufrichtig dienen: Nachrichten und alles, was in der Welt geschieht, gibt es jetzt in kasachischer Sprache“, so der Erste Vizeminister für Kultur und Information.

Für Kasachstan bedeutet der Start eines internationalen Kanals auf Kasachisch, dass die Sprache weltweit an Ansehen gewinnt. Gleichzeitig erhalten die Menschen im Land Zugang zu den typischen internationalen Inhalten von Euronews, die auf den langjährigen redaktionellen Grundprinzipien Unabhängigkeit, Objektivität, Genauigkeit und Fairness beruhen und den faktenbasierten Journalismus des Senders prägen.

Die globalen Nachrichten von Euronews, produziert von einer internationalen, vielfältigen Redaktion, werden ins Kasachische übertragen und im Fernsehen sowie auf digitalen Plattformen ausgestrahlt, darunter auch YouTube-Livestreams (Quelle auf Englisch).

Euronews hat seine Expansion in Zentralasien 2024 gestartet. Im Dezember 2024 eröffnete der Sender offiziell sein erstes Büro in Astana, das zugleich als regionales Redaktionszentrum dient; kurz darauf folgten die Büros in Taschkent und Baku.

Mit diesem Schritt will Euronews die tiefgreifenden Veränderungen in der Region mit eigenen Teams in den Hauptstädten begleiten und sein globales Programm nach Zentralasien bringen, um das Publikum dort über alle europäischen und weltweiten Entwicklungen zu informieren.

Das Team aus hochqualifizierten Journalistinnen und Journalisten in Astana und Almaty wächst weiter. Es berichtet über Kasachstan und verantwortet den neuen Sprachdienst, der ab sofort auf Kasachisch sendet.

Neben der täglichen Berichterstattung über aktuelle Ereignisse in Kasachstan und Zentralasien produziert das Team in Astana auch Sendungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen aus Kasachstan, die weltweit in den wichtigsten Euronews-Sprachdiensten laufen. Sie werden aus Astana und der Region moderiert, etwa die Formate Modern Nomads (Quelle auf Englisch), East-West Connect (Quelle auf Englisch) und Voices of Central Asia (Quelle auf Englisch).

Das Büro von Euronews in Astana richtet in dieser Woche außerdem das erste redaktionelle Seminar für die asiatischen Euronews-Büros aus. Daran nehmen Teams aus Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Aserbaidschan, Usbekistan und Kasachstan teil. Ziel ist es, die globale redaktionelle Stärke von Euronews besser zu vernetzen, zu bündeln und auszuschöpfen.

„Wir wollen viele Jahre in Kasachstan bleiben, um Geschichten zu erzählen – aus höchstem Respekt vor der kasachischen Sprache, den Menschen in Kasachstan und dem Land insgesamt“, sagte der Euronews-Vorsitzende abschließend in Astana.

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