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Großeinsatz in Ceuta: Behörden räumen Strand mit rund 4.000 Migranten

Archivaufnahme: Ein Migrant flieht vor Einsatzkräften, die den Zugang zum Strand absperren, um Menschen den Grenzübertritt von Marokko aus zu verwehren, am 31. Juli 2026.
Archivbild: Ein Migrant läuft vor Einsatzkräften davon, die den Zugang zum Strand absperren, um Menschen aus Marokko den Übergang zu verwehren, am 31. Juli 2026. Copyright  AP Photo
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Von Christina Thykjaer & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Behörden wollen die provisorischen Unterkünfte vollständig räumen. Der Bereich galt zuletzt sowohl wegen der hygienischen Bedingungen als auch aus Sicherheitsgründen als besonders problematisch.

Die spanische Nationalpolizei und die Guardia Civil haben am frühen Donnerstagmorgen ein Großaufgebot an der Playa del Trampolín in Ceuta eingesetzt. Die Behörden begannen damit, den Strandabschnitt zu räumen, an dem zahlreiche Migrantinnen und Migranten seit ihrer Ankunft Ende Juli im Freien lebten.

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Der Einsatz begann in den frühen Morgenstunden mit Einheiten der Reserve- und Sicherheitseinheiten (GRS) der Guardia Civil. Später kamen zusätzliche Kräfte der Nationalpolizei hinzu. Die Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Strandabschnitt ab und verhinderten den weiteren Zugang zum Gelände.

Nach Angaben der Lokalzeitung "El Faro de Ceuta" hielten sich rund 4.000 Menschen an der Playa del Trampolín auf. Die Sicherheitskräfte begannen am Donnerstag damit, das Lager vollständig zu räumen. Das Innenministerium hat zunächst 1.800 Aufnahmeplätze für Menschen geschaffen, die bislang in diesem Gebiet sowie in Loma Colmenar im Freien lebten.

Erste Notunterkünfte geöffnet

Die ersten vorbereiteten Unterkünfte für die Migranten liegen in Loma Margarita und El Embolsamiento. Die Regierung will die Kapazität schrittweise ausweiten, sobald die Arbeiten an weiteren Standorten abgeschlossen sind. Ziel des Ministeriums ist es, den Betroffenen eine Alternative zu bieten, die ihnen erspart, auf dem Strand oder im öffentlichen Raum zu schlafen.

Der Einsatz soll zudem den Strand wieder nutzbar machen. Nach der Räumung sollen die städtischen Dienste das Gebiet reinigen. Anschließend wollen die Behörden den Bereich absperren, damit dort nicht erneut Zelte aufgeschlagen werden.

Die Playa del Trampolín hatte sich in den vergangenen Wochen zu einem der sichtbarsten Schauplätze der aktuellen Migrationskrise in Ceuta entwickelt. Tausende Menschen schlugen dort Zelte und provisorische Unterkünfte auf, weil es keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten gab.

Mit jedem Tag verschlechterten sich die Bedingungen. Viele Migranten schliefen im Freien oder unter notdürftigen Konstruktionen und waren auf Hilfsorganisationen angewiesen, um Lebensmittel und andere grundlegende Güter zu erhalten. Die provisorischen Unterkünfte entwickelten sogar eine gewisse innere Struktur, mit Gemeinschaftsbereichen und einer Aufteilung der Aufgaben unter den Bewohnern.

Die Lage sorgte auch für Proteste. Einige der im Trampolín versammelten Migranten forderten in den vergangenen Tagen die Möglichkeit, in Spanien Asyl zu beantragen, und eine Lösung, die ihnen ein Leben außerhalb der prekären Verhältnisse ermöglicht.

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