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Zivilschutzübung: Polizei stoppt den Verkehr

Video. Sirenen, Schutzräume, kleinere Manöver: Südkorea probt den Ernstfall

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Südkorea hat am 20. August im jährlichen Ulchi-Manöver eine landesweite Zivilschutzübung abgehalten. Behörden probten Reaktionen auf einen Notfall wie einen Luftangriff.

In ganz Seoul haben sich Bewohnerinnen und Bewohner an Zivilschutzübungen beteiligt. Sirenen heulten, die Polizei räumte Straßen für Einsatzfahrzeuge. Einsatzkräfte wiesen die Menschen in U-Bahn-Stationen und unterirdische Schutzräume ein. Mitarbeitende im Rathaus von Seoul zeigten Evakuierten, wie sie Erste Hilfe leisten und Wiederbelebung durchführen.

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Die Übung gehört zum Manöver „Ulchi Freedom Shield“, der jährlichen Militärübung der USA und Südkoreas. Dort waren auch Waffentechnik und Drohnensimulatoren für Kinder zu sehen. In diesem Jahr probten die Behörden Szenarien mit Drohnenangriffen, Störungen des GPS-Signals und Cyberattacken.

Auf Bitten des US-Präsidenten Donald Trump haben die Verbündeten den militärischen Anteil der Übungen reduziert. Trump verwies auf seine „sehr gute Beziehung“ zu Kim Jong Un. Die Übung begann am 17. August und endet nun am 21. August. Einige Manöver im Gelände ersetzten die Organisatoren durch Simulationen.

Die abgespeckte Übung fällt in eine Phase, in der Washington und Seoul ihre Einsatzbereitschaft wahren und zugleich eine weitere Eskalation mit Pjöngjang vermeiden wollen. Präsident Lee Jae-myung betonte, die Zivilschutzmaßnahmen dienten dem Schutz der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung des Alltagslebens, nicht der Vorbereitung auf einen Krieg.

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