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Auto rast in Menschenmenge in Normandie: Ein Toter, mehrere Schwerverletzte

Ein französischer Polizist kontrolliert Fahrzeuge.
Ein französischer Polizist kontrolliert Fahrzeuge. Copyright  AP Photo/Christophe Ena
Copyright AP Photo/Christophe Ena
Von Djeneba Sharon Camara
Zuerst veröffentlicht am
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Vor dem Bahnhof von Caen ist ein Auto gezielt in eine Gruppe wartender Fußgänger gerast. Mindestens eine Person starb, sieben weitere schweben in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Fahrer, ein 26-jähriger Mann, wurde wenig später festgenommen.

Vor dem Bahnhof von Caen in der Normandie ist ein Autofahrer in eine Gruppe von Menschen gerast. Mindestens eine Person kam dabei ums Leben.

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Sieben Menschen befinden sich in kritischem Zustand, drei weitere wurden leicht verletzt, teilte der Präfekt des Departements Calvados, David Clavière, mit. Er erklärte, das Auto sei bewusst auf Fußgänger in der Straße gegenüber dem Bahnhof zugerast.

Nach Angaben der Zeitung Le Figaro handelt es sich um einen schwarzen deutschen Wagen. Das Auto soll Menschen erfasst haben, die in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle warteten.

Der stellvertretende Staatsanwalt erklärte, der Vorfall gegen 22.15 Uhr scheine keinen terroristischen Hintergrund zu haben. „Im Moment gehen wir nicht von einem terroristischen Motiv aus, aber die Ermittlungen haben gerade erst begonnen“, sagte er. Der Tat soll ein Streit vorausgegangen sein.

Beim mutmaßlichen Fahrer handelt es sich um einen 26-jährigen Mann, geboren in Russland. Den Geheimdiensten war er nicht bekannt, der Polizei jedoch schon, allerdings nur wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, so der Präfekt.

Nach der Tat flüchtete er. Später wurde er in Ouistreham festgenommen, rund 20 Kilometer vom Tatort entfernt.

Nach Angaben von Bruno Coutanceau, einem ranghohen Sicherheitsverantwortlichen in Caen, handelt es sich bei allen Opfern um Männer zwischen 17 und 40 Jahren. Die meisten von ihnen besitzen eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Die Behörden haben das Viertel abgeriegelt. Es läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes und schwerer vorsätzlicher Körperverletzung.

Weitere Quellen • AFP

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