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Portugal verzeichnet größten EU-Anstieg der Immobilienpreise im zweiten Quartal

Wohnimmobilienpreise in Portugal erreichen im September erneut Rekordhoch
Portugal: Wohnungspreise erreichen im September erneut Rekordhoch -  Copyright  AP Photo
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Von Diana Rosa Rodrigues
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Nach Eurostat-Daten verzeichnete Portugal im zweiten Quartal 2026 den stärksten Anstieg der Immobilienpreise in der EU. Im September erreichten die Hauspreise erneut ein Rekordhoch.

In Portugal sind die Immobilienpreise im September erneut gestiegen. Das Land verzeichnet damit einen neuen historischen Höchststand.

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Laut dem Idealista-Preisindex (Quelle auf Portugiesisch) legten die Preise im September im Jahresvergleich um 7,9 % zu. Gegenüber August stiegen die Preise landesweit nochmals um 0,6 %.

Nach Angaben des Verkaufs- und Mietportals kostete der Hauskauf im vergangenen Monat im Median 3.228 Euro pro Quadratmeter.

In den Bezirks- und Regionenhauptstädten verzeichnen Vila Real (17,8 %), Leiria (17,6 %), Beja (14,4 %), Faro (14,3 %) und Guarda (14 %) die stärksten Zuwächse. Regional liegt das Centro beim Preisauftrieb vorn.

Am geringsten stiegen die Preise in Aveiro (9,3 %), Setúbal (9,1 %), Porto (9 %), Castelo Branco (9 %), Ponta Delgada (7,1 %), Funchal (5,3 %) und Lissabon (4,4 %).

Lissabon bleibt die teuerste Stadt für den Wohnungskauf. In der portugiesischen Hauptstadt liegt der Medianpreis bei 6.256 Euro pro Quadratmeter. Auch die Region um die Hauptstadt ist am teuersten: Dort kostet Wohneigentum im Median 4.501 Euro pro Quadratmeter.

Portugal verzeichnet höchsten Preisanstieg in der EU

Auch im europäischen Vergleich fällt Portugal deutlich auf.

Nach den neuesten Daten von Eurostat (Quelle auf Portugiesisch) verzeichnete das Land im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres den stärksten Preisanstieg in der Europäischen Union.

„Der stärkste Anstieg wurde in Portugal (+16,5 %), gefolgt von Bulgarien (+15,5 %) und Litauen (+14,3 %) verzeichnet“, heißt es in der Mitteilung. Dort steht auch, dass Finnland (-2,7 %), Luxemburg (-2,2 %) und Frankreich (-0,8 %) die einzigen Länder waren, in denen die Preise zurückgingen.

Insgesamt stiegen im zweiten Quartal 2026 die Immobilienpreise im Euroraum um 4,0 % und in der EU um 4,7 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2026 erhöhten sich die Immobilienpreise im Euroraum im zweiten Quartal um 1,1 % und in der EU um 1,2 %.

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