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"Leben zerbrochen, Familien zerstört": Sánchez kündigt harte Konsequenzen nach Zugunglück in Toledo an

Pedro Sánchez, Spaniens Ministerpräsident
Pedro Sánchez, spanischer Regierungschef -  Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Marina Neila
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Der Regierungschef erklärte, „ganz Spanien trauert“, und versprach, die Ursachen der Tragödie zu klären. Angesichts des Unglücks von Adamuz räumte er ein, zwei derart schwere Zugunfälle in einem Jahr seien „nicht hinnehmbar“.

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat erklärt, „ganz Spanien trauert“ nach dem schweren Zugunglück. Er sprach den Angehörigen der Opfer und den Verletzten seine Solidarität und sein Mitgefühl aus.

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„Hier sind Leben zerbrochen, Familien zerstört“, sagte der Regierungschef mit Blick auf die Folgen der Tragödie.

Sánchez betonte, oberste Priorität der Regierung sei es, die Opfer und ihre Familien zu versorgen, so viele Überlebende wie möglich zu finden und ihnen materielle wie psychologische Unterstützung zu bieten.

Zugleich würdigte er den Einsatz der Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes sowie die enge Abstimmung der beteiligten Behörden, darunter die Regionalregierung, die Provinzverwaltung Toledo und die Stadtverwaltungen von Toledo und Yébenes.

Ein weiteres zentrales Ziel der Regierung ist nach seinen Worten, die Hintergründe des Unglücks vollständig aufzuklären. Er erklärte, die Kommission zur Untersuchung von Eisenbahnunfällen und die Justiz arbeiteten daran, die Ursachen des Unfalls zu ermitteln. Das Verkehrsministerium gehe ebenfalls der Frage nach, was genau passiert sei.

Sánchez stellte klar, dass die Regierung entschlossen reagieren werde, falls sich Mängel in den Sicherungssystemen bestätigen.

Mit Blick auf das Zugunglück von Adamuz im vergangenen Januar sagte der Regierungschef, es sei „nicht hinnehmbar“, dass sich in einem Jahr zwei schwere Bahnkatastrophen ereignen. Er kündigte an, die Sicherheit des Eisenbahnsystems und das Vertrauen der Bürger in den öffentlichen Verkehr gezielt stärken zu wollen.

Der Präsident von Castilla-La Mancha, Emiliano García-Page, aktualisierte die Zahl der Todesopfer, sie liegt inzwischen bei 68. Außerdem berichtete er, dass der Gesundheitsdienst 53 Menschen versorgt habe, davon 15 mit schweren Verletzungen.

García-Page dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden und für die Unterstützung anderer Regionen, die zusätzliche Einsatzkräfte und Material zur Verfügung gestellt haben.

Sánchez ordnete zudem drei Tage Staatstrauer in Spanien zum Gedenken an die Opfer an.

Der Regierungschef machte seine Aussagen in einer Erklärung vor der Presse, bei der er keine Fragen von Journalistinnen und Journalisten zuließ.

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